Präsident Macron ist innenpolitisch stark umstritten. Auch am Nationalfeiertag wurde gegen ihn protestiert.

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Lückenpresse begeistert von Frankreichs Präsident – Buhrufe bleiben unerwähnt

Wie feierte das mediale Establishment Frankreichs Präsidenten Emmanuel Macron, der 4.300 Soldaten, 196 Fahrzeuge, 237 Pferde, 69 Flugzeuge und 39 Hubschrauber bei der traditionellen Parade zum Nationalfeiertag am 14. Juli in Paris aufmarschieren ließ.

Macron zeigte seinen europäischen Amtskollegen, dass Frankreich bei der militärischen Ausrüstung ganz vorn mitmischt, und präsentierte die modernste Technik des französischen Militärs. So flogen an der Tribüne Drohnen vorbei, in einer Mini-Choreografie fuhren Roboter, die sich mithilfe künstlicher Intelligenz im Raum orientierten, auf und ab. Höhepunkt war der französische Jetski-Rennfahrer Franky Zapata, der mit einem Gewehr in der Hand auf einem fliegenden Brett, einem sogenannten „Flyboard Air“, über den Boulevard Champs-Elysees flog. Eine Machtdemonstration à la française.

Proteste bei Eintreffen Macrons

Nicht berichtet wird in der Systempresse, dass Macrons großer Tag mit einer Blamage begann. Als er – wie ein Eroberer im Streitwagen – in einem offenen Militärwagen zum Paradeplatz einfuhr, erwartete ihn nicht nur klatschendes Publikum. Lautstark ließen zahlreiche Franzosen ihrem Unmut über die globalistische Politik Macrons freien Lauf. Sie skandierten Parolen wie „Macron – démission“ (Macron – Rücktritt). Es sollen gar rund 150 Personen festgenommen worden sein, die die inszenierte Jubelveranstaltung nicht mitmachen wollten.

Macron setzte sein „Pokerface“ auf, lächelte und winkte. Allerdings bekamen die geladenen Staatsgäste aus Europa mit, wie der französische Präsident vom eigenen Volk ausgebuht wurde. Eine Szene, wie sie für das politische Establishment der EU nicht typischer sein könnte: Während das Volk protestiert, feiern sich die Politiker gegenseitig.

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