Glaubt man wissenschaftlichen Berichten, dann kann die Beeinflussung des Wetters zur Kriegswaffe werden.

Stefan-Xp / Wikimedia (CC-BY-SA-3.0-)
Klimawandel: Wetter als Waffe in der modernen Kriegsführung?

In Zeiten der Diskussion über einen globalen Klimawandel rückt auch die Frage in den Mittelpunkt, ob Wetter in der modernen Kriegsführung eine Rolle spielt oder spielen kann. So sollen in den letzten Jahrzehnten immer wieder militärische Projekte gestartet worden sein, die Wetterlagen in einzelnen Staaten und Erdteilen massiv zu beeinflussen. Der kanadische Wirtschaftswissenschaftsprofessor Michel Chossudowsky von der Universität Ottawa etwa berichtet über mutmaßliche militärische „Wettereinsätze“ der USA gegen Nordkorea in den 1990er Jahren. Als Resultat soll es zu Dürren und Hochwasser ab 1994 gekommen sein.

Darüber hinaus soll es in Syrien, im Irak und Iran sowie Afghanistan ab 1999 zu wiederholten Dürren gekommen sein. Manche Wissenschaftler sind sich einig: Da wurden sogenannte „Wetterveränderungstechniken“ eingesetzt. Die Basis solcher Techniken sollen sich im Rahmen des HAARP-Projekt auf der Hanscom Air Force Base in Maryland/USA wiederfinden.

UNO ratifizierte 1977 Konvention gegen Umwelt-Modifikationstechnik

Die Brisanz solcher wissenschaftlich-militärischer Methoden ist seit mehr als 40 Jahren bekannt. Bereits im Mai 1977 ratifizierte die UNO eine Konvention gegen den Einsatz von militärisch genutzten Umwelt-Modifikationstechniken. Im Jahr 2006 kam es in den USA hingegen zu einer Gesetzesvorlage in Repräsentantenhaus und Senat zur Legalisierung der Nutzung solcher Techniken. Dies wurde aber mehrheitlich abgelehnt.

Doch das scheint nichts zu nützen, denn es bieten auch immer mehr Firmen und Institute Hilfestellungen an, um mit Einsatz von Chemie kleinräumig, etwa für die Landwirtschaft oder Veranstaltungszwecke, das Wetter künstlich zu beeinflussen.

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