Drogenreste im Abwasser entsorgt: Im US-Bundesstaat Tennessee besteht sogar die Gefahr, dass Alligatoren „high“ werden.

Andrea Westmoreland / Wikimedia (CC-BY-SA-2.0)
USA: Drogenreste im Abwasser putschen Tierwelt gefährlich auf

Der weit verbreitete Drogen- und Medikamentenmissbrauch schädigt nicht nur die Gesundheit der Menschen sondern auch der Tierwelt in den USA. Durch die regelmäßige Entsorgung großer Mengen von Drogen- und Medikamentenbeständen in das Abwasser, ist dieses erheblichen Belastungen, etwa durch Methamphetamin ausgesetzt. Im US-Bundesstaat Tennessee wurde jetzt die Bevölkerung dazu aufgerufen, Drogen- und Medikamentenreste nicht mehr in die Toilette zu spülen sondern besser bei den Gesundheitsbehörden abzugeben.

Im Extremfall könnten nicht nur Enten, Gänse und Fische durch den gefährlichen Rückstand gesundheitlich geschädigt oder sogar aufgeputscht werden, sondern in manchen Flussläufen auch Alligatoren. Und einen Drogenrausch bei Alligatoren, die dann vielleicht auch noch mit Menschen in Kontakt kommen, wollen die Polizei- und Gesundheitsbehörden in Tennessee mit allen Mitteln verhindern.

US-Staat Colorado leidet unter Drogenliberalisierung

Aber nicht nur in Tennessee leidet man unter den Nachwirkungen des übermäßigen Drogenmissbrauchs in der Gesellschaft. Der US-Staat Colorado, der den Ankauf und Konsum von „weichen Drogen“, wie etwa Cannabis liberalisiert hat, ist mit einer rapiden Verschlechterung des Gesundheitszustandes der Jugendlichen und jungen Erwachsenen konfrontiert, die Cannabis-Produkte extrem stark konsumieren, seit dies erlaubt ist.

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