Finanzwirtschaft: Der US-Senat ist jetzt auch den Digitalgeldwährungen dicht auf der Spur.

Androphilijaslobodna / Wikimedia (CC-BY-SA-4.0)
Facebook: US-Senat beschäftigt sich mit Digitalgeldwährung Libra

Jetzt beschäftigt sich auch der US-Senat mit dem Facebookprojekt „Libra“. Der internationale Internetkonzern Facebook ist in der Umsetzungsphase seines neuesten Projekts „Libra“. Dabei soll es sich ab Jänner 2020 um das Angebot einer eigenen Digitalgeldwährung handeln, die von Facebook projektiert und ausgerollt wird. Nicht nur die bereits auf dem Markt befindliche Konkurrenz unter den Kryptowährungen, wie etwa Bitcoin, sind alarmiert, sondern auch die internationale Finanzwirtschaft.

Zuletzt hat sich etwa US-Präsident Donald Trump via Twitter als Gegner von Digitalgeldwährungen im Generellen und von „Libra“ im Speziellen zu Wort gemeldet. Trump rief die US-Bürger dazu auf, wie bisher auf den traditionellen US-Dollar zu setzen, wogegen Digitalgeld nur dem Terror und der internationalen Kriminalität als Zahlungsmittel zu Gute kommen würde.

Libra: Japan mobilisiert internationale Währungshüter

Aber nicht nur in den USA wächst die Skepsis gegen Bitcoin, Libra und Co. Zuletzt ließ auch die asiatische Wirtschaftsmacht Japan aufhorchen, als sie die Einsetzung einer hochrangig besetzten Arbeitsgruppe ankündigte, wo unter anderem das japanische Finanzministerium, die Notenbank und die Finanzmarktaufsicht Regulierungsmaßnahme gegen Digitalgeldwährungen erarbeiten sollen.
Über die wirtschafts- und währungspolitische Drehscheibe der G 7 Staaten werben die Japaner aktuell auch für eine globale Regulierung der Finanzwirtschaft in Sachen Digitalgeldwährungen.

Wenn Ihnen der Artikel gefallen hat, unterstützen Sie bitte das Projekt unzensuriert mit einer Spende. Per paypal (Kreditkarte) oder mit einer Überweisung auf AT58 1420 0200 1086 3865 (BIC: EASYATW1), ltd. Unzensuriert

Copy link