Die Brücke in Bihac ist eines der Transitstrecken für illegale Zuwanderer auf dem Weg in die EU.

Rimar / Wikimedia (CC-Zero)
Balkanroute: Bosnien wird zum Aufmarschplatz für illegale Zuwanderer

Bosnien wird immer mehr zum Aufmarschplatz für illegale Zuwanderer in die Europäische Union. Tausende Illegale drängen aus Griechenland über Serbien nach Bosnien-Herzegowina, um dort über die kroatische Grenze weiter nach Mitteleuropa einzusickern. Bevorzugte Zielländer sind weiterhin Österreich, Deutschland und Italien.

Nach massiven Ausschreitungen an der bosnisch-kroatischen Grenze, die von aggressiven Migranten provoziert wurden, haben die bosnischen Sicherheitskräfte die Illegalen im Lager Vucjak bei Bihac zusammengefasst.

Kroatische Polizei weist Gewaltvorwürfe zurück

Immer wieder werden durch Hilfsorganisationen Gewaltvorwürfe gegen kroatische Grenzschutzeinheiten im Zusammenhang mit dem Schutz der EU-Außengrenzen medial gestreut. Die kroatische Polizei weist diese Vorwürfe zurück, und beruft sich auf den Grenzschutzauftrag der EU, den man vor Ort zu vollziehen habe. Man würde Maßnahmen zur Abwehr von Angriffen und illegalen Übertritten nur verhältnismäßig einsetzen, um die Balkanroute zu kontrollieren.

Die Balkanroute bleibt jedenfalls eines der Einfallstore in Richtung Mitteleuropa, das auch kriminelle Schleppernetzwerke immer wieder nutzen, um ihre menschliche Fracht illegal über die Grenze zu transportieren. Und Österreich oder Deutschland bleiben für viele Scheinasylanten attraktiv, wie Beispiele immer wieder zeigen.

Wenn Ihnen der Artikel gefallen hat, unterstützen Sie bitte das Projekt unzensuriert mit einer Spende. Per paypal (Kreditkarte) oder mit einer Überweisung auf AT58 1420 0200 1086 3865 (BIC: EASYATW1), ltd. Unzensuriert

Copy link