Auch für den Spiegel inzwischen klar: Nichtdeutsche werden bei fehlender Trendwende die Mehrheit in deutschen Städten stellen.

Foto: Irish Defence Forces / Wikimedia (CC BY 2.0)
„Mehrheitlich-Minderheiten-Städte“: Magazin „Spiegel“ gibt langfristiges Sterben des deutschen Volkes zu

In einem relativ aktuellen Premiumartikel des Spiegel online hat die Redaktion den Migrationsforscher Jens Schneider im Interview, das Thema ist die Entwicklung Deutschlands hin zu einem Land der „Mehrheitlich-Minderheiten-Städte“. Damit sind Städte gemeint, die keine echte Mehrheit, also eine Bevölkerungsgruppe, die mehr als 50 Prozent der Gesamtbevölkerung stellt, sondern eine Reihe von Minderheiten beheimatet, bei der die größte Gruppe höchstens 49 Prozent der Bürger beinhaltet. Beispiele solcher Städte gibt es weltweit einige, New York, London, Paris und Amsterdam sind nur einige Beispiele. Mit großer Rasanz finden sich aber auch immer mehr deutsche Städte in dieser unerfreulichen Liste wieder: Frankfurt, Offenbach und Sindelfingen machen den Anfang.

„Rechte Verschwörungstheorie“?

Zu Anfang des Artikels wird der Leser mit folgendem Satz eingeleitet:

Nationalisten und Rechtsextreme behaupten immer wieder, dass Deutschland sich abschafft, dass in absehbarer Zeit Muslime die Mehrheit der Bevölkerung stellen und bestimmen werden, wie in Deutschland gelebt wird. Das ist eine Verschwörungstheorie.

Doch auch der Spiegel kann nicht abstreiten, dass nicht-deutschstämmige Menschen innerhalb der deutschen Grenze immer mehr werden, während die deutsche Bevölkerung überaltert und sich vermindert.

Unbestreitbar ist: Die Zahl von Menschen mit Migrationshintergrund nimmt in Deutschland zu. Unbestreitbar ist auch, dass es schon jetzt Städte in Deutschland gibt, in denen diejenigen, die deutsche Eltern, deutsche Großeltern haben, in der Minderheit sind.

Irreführung durch Wortklauberei

Die rechte Verschwörungstheorie liegt für die Spiegelredaktion, die übrigens am 19. Dezember 2018 der mehrfachen Lüge überführt wurde, und daher den Titel „Lügenpresse“ mit Recht trägt, in der Tatsache, dass „rechte Gruppen“ wie die AfD oder die Identitäre Bewegung behaupten, in Deutschland würde es in Zukunft eine moslemische Mehrheit geben. Nur weil es keine homogene Mehrheit ist, die den Deutschen gegenüberstehen wird, sondern eine Mehrheit, die aus Minderheiten besteht, liegen für den Spiegel all diese („rechten“) Gruppen, die empirisch belegbar die Wahrheit sagen, im Unrecht.

Deutschsein als Konstrukt

Der Migrationsforscher Jens Schneider fährt im Interview fort, und begründet weiter, warum die Überfremdung eine „rechte Verschwörungstheorie“ sein soll:

Zum anderen basieren diese rechten Theorien auf einer Definition von Deutschsein, die ausschließlich auf die Abstammung guckt. Es gibt aber keine deutschen Gene; in das Deutschsein muss man hineinsozialisiert werden. Daher ist auch der aufgebaute Gegensatz zwischen Islam und Deutschsein falsch: In Deutschland geborene Muslime sind allem voran deutsch, weil sie in diese Gesellschaft hineingewachsen und hier zu Hause sind.

Für Schneider ist dieser Prozess der Überfremdung so unumkehrbar wie harmlos, Probleme würde ausschließlich die „politische Debatte“ in den betroffenen Städten machen. Die Spannungen in multikulturellen „Vorzeigestaaten“ wie den USA macht Schneider am „strukturell tief verankerten Rassismus“ fest, der in Deutschland zwar fehle, aber schon in seinen Ansätzen die Gesellschaft auseinander treibe. Wie immer sind also „die Rechten“ schuld.

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