Mit dem Hütchenspiel zieht die Kleinkriminalität wieder in die Mariahilferstraße ein.

Holger.Ellgaard / Wikimedia (CC-BY-SA-3.0)
Hütchenspiel: Ostbanden wieder aktiv in der Mariahilferstraße

Die organisierte Kleinkriminalität kehrt wieder vermehrt in die Wiener Innenstadt zurück. In der Mariahilferstraße(MaHü) im 6. Wiener Gemeindebezirk sind seit einigen Wochen wieder Ostbanden, zumeist auch der Slowakei aktiv, die mit dem illegalen Hütchenspiel arglose Passanten in betrügerischer Absicht um ihre Barschaft bringen wollen. Und das geht ganz einfach, wie die Wiener Polizei in einem Medienbericht für den ORF darstellt:

Drei Schachteln, eine Kugel und blitzschnelle Bewegungen – und schon sind 50 oder 100 Euro weg. Es heißt zwar Hütchenspiel, hat aber mit einem Spiel nichts zu tun. Denn man kann nur verlieren, weil es so gemacht wird, dass man nicht erraten kann, wo sich die Kugel befindet.

Seit 2005 verboten: Es drohen 7.000 Euro Strafe

Eigentlich ist das Hütchenspiel in der Bundeshauptstadt Wien nach dem Verwaltungsstrafrecht verboten, – bei Übertretung dieses Verbotes drohen 7.000 Euro Strafe. Während 2018 keine Übertretungen dieses Verbotes amtsbekannt wurden, treten die Anbieter dieses illegalen „Glücksspiels“ heuer wieder verstärkt auf.

Und damit nicht genug, die Hütchenspieler sind meistens Teile eines kleinkriminellen Netzwerks, das nicht nur den offensichtlichen Betrug beim Hütchenspiel durchführt, sondern auch noch als Taschendiebe die Zuschauer rund um den Spielort bestiehlt. Oft wird nebenher auch noch aggressives Betteln von Teilen der im Einsatz befindlichen Ostbanden ausgeübt.

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