EU-Außengrenze: Immer wieder versuchen aggressive afrikanische Zuwanderer den Grenzzaun der spanischen Enklave Melilla illegal zu überwinden.

Ongayo / Wikimedia (CC-BY-SA-4.0)
Enklave Melilla: 200 illegale Zuwanderer stürmen Grenzschutzanlage

Rund 200 militante illegale afrikanische Zuwanderer wollten neuerlich die Grenzschutzanlage der spanischen Enklave Melilla in Marokko stürmen. Mindestens 50 von ihnen konnten unter massiver Gewaltanwendung gegen die spanischen Grenzschutzeinheiten die Anlage überwinden. Sechs Grenzbeamte wurden bei der Verteidigung des spanischen Territoriums verletzt.

Zuletzt kam es im Mai 2019 zu einem gewaltsamen Grenzübertritt von afrikanischen Illegalen auf das Gebiet von Melilla. Die Stadt Melilla liegt wie die zweite spanische Exklave Ceuta an der marokkanischen Küste. Die beiden spanischen Städte haben die einzigen EU-Außengrenzen auf dem afrikanischen Kontinent.

Sahara-Routen befördern Illegale an die Mittelmeerküste

Die beiden spanischen Enklaven Melilla und Ceuta sind die Zieldestination für viele Illegale aus Afrika, die sich bis an die Mittelmeerküsten durchschlagen. Ziel der Afrikaner ist die Europäische Union und dessen Sozialsystem, in das sie einwandern wollen. Die Zuwanderer, die in Marokko stranden wurden in 90 Prozent der Fälle durch Schlepper über die westliche Sahara-Route bis ans Mittelmeer geschleust.

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