Die Landverbindung über die Brücke nach Kertsch bringt Touristen auf die Krim.

Maximilian Dörrbecker / Wikimedia (CC-BY-SA-2.0)
Halbinsel Krim: Tourismus boomt wegen Landverbindung zu Russland

Die im Mai 2018 eröffnete Brücke zwischen dem russischen Festland und der Halbinsel Krim lässt die dortige Tourismuswirtschaft boomen. Allein im Wirtschaftsjahr 2018 haben nicht wengier als 6,8 Millionen Touristen die Krim besucht. Nach der Volksabstimmung auf der Krim im Sommer 2014, die zur Unabhängigkeit von der Ukraine und zur neuen Selbständigkeit führte, versuchten die Machthaber in Kiew durch Blockadepolitik und Sabotageaktionen den Tourismus auf der Krim zu unterbinden.

Darüber hinaus setzte sich die Kiewer Regierung auch in Brüssel dafür ein, dass es zu weitreichenden Handels- und Reisesanktionen von Seiten der EU gegen die Krim kommt. Deshalb brachen die Ankunfts- und Nächtigungszahlen um mehr als ein Drittel ein. Das konnte man durch die Brücke nach Kertsch seit dem vergangenen Jahr wieder aufholen.

Krim rechnet für 2019 mit Plus von elf Prozent

Für das laufende Wirtschaftsjahr 2019 rechnet der Ministerpräsident Sergej Aksjonjow der 2014 neugeschaffenen russischen Republik Krim laut jüngsten Prognosen mit einem Plus von elf Prozent bei den Touristenzahlen. Allein 57 Prozent der aktuell auf die Krim einreisenden Touristen nutzen die neue Brücke über die Straße von Kertsch. Bis zum Ende des Jahres könnte somit die magische Grenze von sieben Millionen Touristen durchbrochen werden.

Trotzdem ist die Regierung der Krim mit ihren Sicherheitskräften im Hinblick auf die Brückenverbindung nach Kertsch wachsam, denn es gibt seit 2014 immer wieder Versuche, mit Anschlägen Infrastrukturanlagen zu zerstören beziehungsweise zu unterbrechen.

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