Schreibverbot: Kurier-Herausgeber darf bis auf weiteres nichts in dieser Tageszeitung veröffentlichen.

Franz Johann Morgenbesser / Wikimedia (CC-BY-SA-2.0)
Helmut Brandstätter: Schreibverbot für Herausgeber im Kurier

Schwerer Schlag für den Herausgeber der ÖVP-nahen Tageszeitung Kurier, Helmut Brandstätter. Die Chefredakteurin Martina Salomon, die Brandstätter im Oktober 2018 abgelöst hatte, hat ihm als Herausgeber bis auf weiteres Schreibverbot erteilt. Brandstätter, der als Neos-Quereinsteiger bei der Nationalratswahl 2019 in Wiener politischen Zirkeln heftig gehandelt wird, darf bis zur endgültigen Entscheidung, ob er in die Parteipolitik wechselt, keine Zeile mehr im Kurier veröffentlichen.

Neos entscheiden über Kandidatur

Am 24. Juli entscheiden Beate Meinl-Reisinger und Co, ob Brandstätter kandidiert wird. Gleichzeitig wird morgen auch das Buch „Kurz & Kickl – Ihr Spiel mit Macht und Angst“ des ehemaligen Kurier-Chefs vorgestellt. Sollte Brandstätter nicht kandidieren, dann könnte das Schreibverbot gegen ihn wieder aufgehoben werden, wie Salomon betont.

Chefideologe Brandstätter fühlt sich politisch verfolgt

Brandstätter, der als Journalist im ORF, N-TV, Puls 4 und verschiedenen Printmedien, politisch mit seinen weltanschaulichen Feindbildern, wie etwa der FPÖ, nie zimperlich umgegangen ist, fühlt sich selbst seit Jahren verfolgt. Vor allem seine Ablöse als Chefredakteur des Kurier gab dem links-liberalen Chefideologen einen gehörigen Dämpfer.

Wenn Ihnen der Artikel gefallen hat, unterstützen Sie bitte das Projekt unzensuriert mit einer Spende. Per paypal (Kreditkarte) oder mit einer Überweisung auf AT58 1420 0200 1086 3865 (BIC: EASYATW1), ltd. Unzensuriert

  Dieses Video könnte Sie auch interessieren:
Copy link