Im Onlinemagazin VICE darf offen gegen Österreich und seine Bewohner gehetzt werden.

Screenshot / vice.com
„Warum ich Österreich hasse“: Verhetzender Artikel bei „VICE“?

Einen unglaublichen Skandal leistet sich derzeit das linksradikale Onlinemagazin VICE. In einer Kolumne der bosnisch-stämmigen Migrantin Alexandra Stanic, darf diese unter dem vielsagenden Titel „Warum ich Österreich hasse“ über Land, Leute und Kultur hemmungslos herziehen.

Böse Österreicher, edle Migranten

Woher Stanic den Hass auf jenes Land bezieht, welches ihrer Familie Obdach in den 1970er Jahren gewährte, erklärt die selbsternannte „Feministin, Gastarbeitertochter und VICE-Kolumnistin“ gleich Anfangs. Es waren die bösen Mütter, die ihren Kindern den Umgang mit Ausländern verboten, die ausländerfeindlichen Beamten, die angeblichen ihren Vater ob seiner fehlenden Deutschkenntnisse erniedrigten und natürlich auch die bösen österreichischen Schüler, die sich von Stanic als „Klassenbeste“ keine Nachhilfe geben lassen wollten.

Natürlich ist die FPÖ schuld

Obwohl in Österreich geboren, sieht Stanic dieses Land nicht als ihre Heimat an. An Dankbarkeit denkt sie schon gar nicht, „warum auch“, wie sie schreibt. Scheinbar hat man ihr und ihrer Familie selbst nicht genügend Dankbarkeit für ihre Anwesenheit entgegengebracht. Schuld für den Hass auf unser Land ist aber natürlich auch die FPÖ – und ein bisschen auch die ÖVP. Durch ihre inhumanen Politiken und Gesetzgebungen wird die arme Autorin geradezu erdrückt.

Provokation als Garant für die Opferrolle

Im Absatz „Österreichs hässlichste Fratze“ beklagt die Autorin fasst schon, dass in Österreich derzeit nur mehr „Muslime und Schwarze“ von Rassismus betroffen sind. Aber dankenswerterweise gibt der verkommene Österreicher auch Stanic ein wenig davon ab, denn wenn sie in einer ihrer Kolumnen wieder einmal über das Land herzieht, passiere es immer wieder, dass sie als „Sozialschmarotzerin“ und dergleichen bezeichnet wird.

Mit dem Satz „Ich kann nur erahnen, wie die Nachrichten nach dieser Kolumne ausfallen werden.“ erschließt sich dem Leser dann auch, wonach die unbekannte Autorin eigentlich giert: Aufmerksamkeit durch Provokation, um sich anschließend durch die zu erwartenden und scheinbar erhofften „Hass-Kommentare“ in der Opferrolle suhlen zu können. Ein Standardrepertoire unter linken „Journalisten“.

„Österreichs hässlichste Fratze“

Und wo zeigt sich nun die „hässliche Fratze“ des Österreichers? Beispielsweise bei den rauchenden und Kronen-Zeitung-lesenden „Beisl-Männern“. Diese haben Stanic schon im Kindesalter Trauma beschert, weshalb sie nun, scheinbar als Selbsttherapie, Thomas Bernhard und seinen wenig geistreichen „Punschkrapfen-Sager“ zitieren muss.

Täglich muss die Autorin mit dem Österreich inhärenten Rassismus kämpfen, beispielsweise wenn sie „ältere Männer“ anblicken, weil sie mit ihrer Mutter auf bosnisch telefoniert. Aber es gibt auch Hoffnung.

Gottseidank gibt es in Wien nur Ausländer

Die Hoffnung besteht in Wien, denn dies ist Gottseidank nicht die Stadt der „Sebastians und Sabines“, wie sie durchaus richtig erkannt hat, sondern jene der „Nivins, Hamdis, Damirs, Valentinas und Mohameds“. Abhilfe vom typisch Österreichischen verschaffen daher auch ausländische Küche und Freunde. Am Ende des Textes hat man fast schon Mitleid mit der armen Migrantentochter, ob des verschriftlichten Schreis nach Aufmerksamkeit.

Artikel ist klare Verhetzung

Bei allem Sarkasmus ändert dies nichts an dem verhetzenden Charakter des Artikels. In § 283 StGB Verhetzung steht folgendes dazu geschrieben:

(1) Wer öffentlich auf eine Weise, dass es vielen Menschen zugänglich wird,

1. zu Gewalt gegen eine Kirche oder Religionsgesellschaft oder eine andere nach den vorhandenen oder fehlenden Kriterien der Rasse, der Hautfarbe, der Sprache, der Religion oder Weltanschauung, der Staatsangehörigkeit, der Abstammung oder nationalen oder ethnischen Herkunft, des Geschlechts, einer körperlichen oder geistigen Behinderung, des Alters oder der sexuellen Ausrichtung definierte Gruppe von Personen oder gegen ein Mitglied einer solchen Gruppe ausdrücklich wegen der Zugehörigkeit zu dieser Gruppe auffordert oder zu Hass gegen sie aufstachelt,

2. in der Absicht, die Menschenwürde anderer zu verletzen, eine der in Z 1 bezeichneten Gruppen in einer Weise beschimpft, die geeignet ist, diese Gruppe in der öffentlichen Meinung verächtlich zu machen oder herabzusetzen, […] ist mit Freiheitsstrafe bis zu zwei Jahren zu bestrafen.

(2) Wer die Tat nach Abs. 1 in einem Druckwerk, im Rundfunk oder sonst auf eine Weise begeht, wodurch die in Abs. 1 bezeichneten Handlungen einer breiten Öffentlichkeit zugänglich werden, ist mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren zu bestrafen.

Da Stanic im Artikel mehrfach Hass als Motivation offen zugibt („Nun hasse ich zurück“; „Ich hasse das, was FPÖ und ÖVP stolz als ihre Heimat bezeichnen“; „Mein Hassbrief ist noch nicht zu Ende“), dürfte der Paragraph sowohl in Absatz (1) als auch (2) greifen.

Staatsanwaltschaft ist gefordert

Nun ist die Staatsanwaltschaft gefordert entsprechende rechtliche Schritte zu unternehmen und zu prüfen, ob die Veröffentlichung von „Warum ich Österreich hasse“ den Tatbestand der Verhetzung erfüllt und in wie weit auch VICE eine Straftat durch die Veröffentlichung des Textes begeht.

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