Das Bier-Geschäft von Albert L. wurde schon mehrmals Ziel von Attacken durch linke Gutmenschen rund um Sigi Maurer.

z.V.g.
Üble Nachrede und Kreditschädigung: Knalleffekt vor Wiederaufnahme des Prozesses gegen Grüne Sigrid Maurer

Sigrid Maurer will wieder in den Nationalrat. Dafür kandidiert sie auf Platz 3 der Wiener Landesliste der Grünen bei der Nationalratswahl Ende September. Doch davor muss sie sich noch einer Klage wegen übler Nachrede und Kreditschädigung stellen.

Ein kleiner Geschäftsmann aus Wien wollte nämlich Maurers Hasstiraden und die daraus resultierenden Geschäftseinbußen nicht hinnehmen, hatte die Grüne geklagt und im Oktober 2018 Recht bekommen. Die ehemalige und vielleicht bald wieder grüne Abgeordnete wurde wegen übler Nachrede und Kreditschädigung schuldig gesprochen.

Medialer Vernichtungsfeldzug gegen Bier-Geschäftsbetreiber

Sie hatte dem Betreiber eines Bier-Geschäfts in Wien-Josefstadt unterstellt, ihr obszöne Nachrichten geschrieben zu haben. Vom ORF bis zum Standard war ihr die gesamte heimische Mainstream-Presse zur Seite gesprungen – und Albert L. „erntete“ Drohanrufe, Beschädigungen am Privatauto, der Auslage und der Hausmauer seines Geschäfts, Morddrohungen und existenzbedrohenden Umsatzeinbruch.

Fette Kriegskasse

Im vergangenen März hob das Oberlandesgericht Wien (OLG) die Verurteilung Maurers auf, weshalb am 16. September das erstinstanzliche Verfahren wiederholt werden muss. Dabei kann Maurer auf die Solidarität des gesamten medialen und politischen Establishments zählen. Gemeinsam mit dem Verein Zara sammelte die ehemalige Nationalratsabgeordnete binnen zweier Tage angeblich 100.000 Euro. Die zweite Crowdfunding-Aktion soll noch einmal 66.000 Euro in ihre Kriegskasse gespült haben. Eine schöne Summe zusätzlich zu den 75.000 Euro, die Maurer schon beim ersten Prozess auf ihrem Konto hatte.

Doch noch vor der Wiederholung des Prozesses, wurde ein Knalleffekt bekannt. Von Amts wegen hatte das Gericht herauszufinden versucht, wer, wenn nicht der Geschäftsmann, der Absender der obszönen Nachrichten an Maurer gewesen sein könnte. Nun steht der Vorbesitzer des Geschäftslokals, Christian W., unter Verdacht. Mit ihm hatte der Geschäftsmann seinerzeit ein gutes Verhältnis, ehe es sich aufgrund von Zahlungsstreitigkeiten eintrübte.

Exklusiv-Interview mit unzensuriert

Der Geschäftsmann im unzensuriert-Interview:

Unzensuriert: Was sind die neuesten Entwicklungen im Fall der üblen Nachrede von Sigi Maurer?

Albert L.: Das Gericht hat von Amtswegen nachgeforscht, ob meine Aussagen und Beweise, die unzensuriert dankenswerter Weise öffentlich gemacht hat, stimmen können. Weil sie offenbar hieb- und stichfest waren, fragte sich das Gericht, wer sonst der Übeltäter gewesen sein könnte. Und von Amts wegen wurde jetzt Christian W. unter Verdacht genommen, der Vorbesitzer meines Geschäftslokals.

Unzensuriert: Es wurde Ihnen im ersten Prozess Recht gegeben. Es war also auch dem Richter klar, dass sich der Fall nicht so dargestellt haben konnte, wie es Frau Maurer erzählte. Doch dann wurde das Urteil aufgehoben.

Albert L.: Dass das Urteil aufgehoben wurde, ist für mich unfassbar. Da stellt sich die Richterschaft offen auf Maurers Seite. Schon der Richter bei der ersten Verhandlung war parteiisch. Ich kam mir vor, als säße ich auf der Anklagebank. Ständig musste ich mich rechtfertigen, statt die Angeklagte. Dennoch musste sie der Richter verurteilen, eben weil die Beweislage erdrückend war.

Unzensuriert: Welche Beweise waren das?

Albert L.: Der wichtigste Beweis sind die Aufzeichnungen der Telefongespräche, die ich führte, während die obszönen Nachrichten an Maurer abgeschickt wurden. Unzensuriert hat sie veröffentlicht.

Unzensuriert: Aber das Gericht glaubt, dass „nicht ausreichend gewürdigt worden sei, dass die Nachrichten immerhin vom Computer und vom Facebook-Account des Privatanklägers versendet wurden“.

Albert L.: Es steht außer Streit, dass die Nachrichten tatsächlich von meinem Computer geschickt wurden. Aber das heißt nicht, dass ich der Absender bin. Kommen Sie in meinen kleinen Laden, sehen Sie sich um. In meinem kleinen Laden ist jeder Gast willkommen, an der Theke, die auch gleichzeitig mein Arbeitsplatz ist, zu plaudern. An diesem Tage war ein komisches Publikum im Laden, Leute, die ich vorher und nachher nie wiedergesehen habe. Ich organisiere und verwalte mein kleines Geschäft mitten drin – weil einfach nicht mehr Platz ist. Wer das ausnützen will, der konnte es damals. Doch egal, ich habe den Beweis vor Gericht vorgelegt, dass ich nicht der Absender der Nachrichten gewesen sein konnte.

Unzensuriert: Sie haben auf Schadenersatz geklagt. Wie hoch ist der Verdienstentgang durch die Hexenjagd von Maurer und Co?

Albert L.: Seit der Hexenjagd kann ich kaum mehr die Miete finanzieren. Ich habe einen Verdienstentgang von 20.000 Euro, während Frau Maurer mit einem satten Polster von mehr als 230.000 Euro in den Prozess geht.

Unzensuriert: Was erwarten sie sich von der Wiederaufnahme des Prozesses im September?

Albert L.: Dass der Rechtsstaat ein Rechtsstaat ist und keine Richterdiktatur, die die Gesetze so auslegen, dass immer der normale, steuerzahlende Bürger der Dumme ist.

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