Das Handy wird zur Tatwaffe für Ausländerbanden, die mit dem „Polizisten-Trick“ ahnungslosen, zumeist älteren Personen Bargeld und Wertgegenstände herauslocken.

iToms / Wikimedia ( CC-BY-SA-3.0-DE)
Ausländerbande betrog Bürger mit dem „Polizisten-Trick“ um Geld

Immer häufiger bedienen sich Betrügerbanden des sogenannten „Polizisten-Tricks“. Am 24. Juli meldete die Wiener Polizei einen großen Fahndungserfolg gegen eine Ausländerbande, die sich mit eben diesem Trick an Bürger heranzumachen versuchte, um ihnen Bargeld und Wertgegenstände in betrügerischer Weise herauszulocken. Als Täter wurden zwei Serben und ein Türke dingfest gemacht, wie die Polizei berichtet:

Vorfallszeit: Deliktsbegehungen seit Ende 2018 Vorfallsort: Diverse Tatorte im gesamten Wiener Stadtgebiet. Sachverhalt: Seit Monaten ermitteln Polizeibehörden in ganz Europa gegen Betrügerbanden, die sich am Telefon gegenüber betagten Personen als Polizisten ausgeben und sie mit falschen Angaben um ihr Erspartes bringen. Auch in Wien ist es zu etlichen derartigen Betrugsfällen gekommen, die Schadenssumme ist enorm. Die LPD Wien informiert seit Längerem im Sinne der Kriminalprävention, um die Bevölkerung vor diesem Betrugsmodus zu warnen. Gleichzeitig wurde eine auf Betrug spezialisierte Ermittlungsgruppe des LKA Wien – Gruppe Toth – mit der Klärung der Vorfälle betraut. Es stellte sich im Zuge der aufwändigen und schwierigen Ermittlungen heraus, dass es sich bei den in Wien vorgefallenen Deliktsbegehungen um eine einzige Tätergruppierung handelt.

Einsatzgruppe gegen Straßenkriminalität bei Fahndung eingebunden

Bei der Fahndung war auch die Einsatzgruppe gegen Straßenkriminalität eingebunden. Die mutmaßlichen Täter sind teilweise geständig:

In enger Zusammenarbeit mit der Einsatzgruppe zur Bekämpfung der Straßenkriminalität (EGS) gelangen seit Mitte März diesen Jahres in dieser Causa die Festnahmen eines 41-jährigen Serben, eines 28-jährigen Türken sowie eines 37-jährigen Serben. Der 41-Jährige sowie der 37-Jährige wurden in flagrante delicto festgenommen, herausgelocktes Bargeld konnte in diesen zwei Fällen an Ort und Stelle den betagten Opfern zurückgegeben werden. Während sich der 41-Jährige zur Sache geständig zeigt, verweigern die beiden mutmaßlichen Komplizen die Aussage. Alle drei Festgenommenen befinden sich in Untersuchungshaft. In dem nach wie vor laufenden Ermittlungsverfahren konnten den drei Beschuldigten bislang 38 Betrugsfälle nachgewiesen werden.

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