Hat der Tiroler SPÖ-Landesparteichef Falschmeldungen verbreitet oder war er nur der Kommunikator von Material aus dem dunkelschwarzen Bauch der Tiroler ÖVP?

Die neue SPÖ Tirol / Wikimedia (CC-BY-2.0)
Causa Barbara Thaler: Rote „Fake News“ oder Material aus ÖVP-Intrigantenstadel?

Kenner der Tiroler Innenpolitik rätseln seit Tagen darüber, wer und was alles hinter der sogenannten „Causa Barbara Thaler“ steckt. Auf den ersten Blick schaut die ganze Sache nach einer untauglichen roten Kampagne aus, einem ÖVP-Nachwuchstalent, das es beim ersten Antritt ins EU-Parlament geschafft hat, zu schaden. Dementsprechend heftig fällt auch das vereinigte Trommelfeuer der gesamten „Neuen Volkspartei“ von der Bundes- bis zur Landespartei gegen den „Aufdecker“, SPÖ-Landesparteiobmann Georg Dornauer, aus.

Dornauer, der einen Email-Verkehr über mutmaßliche Spenden und Geschäfte per Post zugesandt bekommen hat, wird als der wahre Schuldige hingestellt, der ungeprüfte Vorwürfe gegen ÖVP-Funktionäre verbreiten würde.

Ist es eine Intrige in der gebeutelten Platter-ÖVP?

Schaut man mit dem zweiten politischen Auge auf die ganze Angelegenheit hin, dann könnten die Spuren in der Causa Barbara Thaler auch in eine ganz andere Richtung führen. Spätestens seit der Übernahme der „Neuen Volkspartei“ auf Bundesebene durch Sebastian Kurz herrscht in Tirol ein Krieg zwischen der „alten ÖVP“ und den „Kurzerianern“. Im wahrsten Sinne des Wortes „zu kurz gekommene“ Altfunktionäre aus den Bünden ÖAAB, Wirtschaftsbund und Bauernbund tragen ihre Fehde mit jenen aus, die unter Türkis ein- und aufgestiegen sind. Dafür spricht, dass bereits im Vorfeld der EU-Kandidatur gegen Thaler als Kandidatin im Hintergrund massiv Stimmung gemacht wurde und laut Tiroler Tageszeitung schon vor Monaten eindeutig zweideutige „Informationen“ in gewissen Kreisen gestreut wurden.

Zuletzt musste etwa auch ein bisher sehr bewährter ÖVP-Nationalrat „defacto“ den Hut nehmen, da man ihm mit einer Vorzugsstimmenkampagne aus dem Bauernbund sein Mandat streitig machen wollte.

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