Die Internet-Plattform Zoom kündigt Enthüllungen an, die zeigen sollen, dass Sebastian Kurz als Bundeskanzler ungeeignet ist.

Bundesministerium für Europa, Integration und Äußeres (Dragan Tatic) / flickr (CC BY 2.0)
Tatsachen oder Schmutzkübel? ÖVP wehrt sich gegen „widerliche Anpatzversuche“ gegen Kurz

Geht es gegen Sebastian Kurz, handelt es sich nie um Fakten, sondern immer um eine Schmutzkübelkampagne im Wahlkampf. Zeitungen in Österreich versuchen daher in ziemlicher Einigkeit, die Enthüllungen der Plattform Zoom als widerliche Anpatzversuche abzutun.

ÖVP forderte Ehrenerklärung von SPÖ und FPÖ

Als widerlich und als tatsächlicher Schmutzkübel ist allerdings zu bezeichnen, was ÖVP-Generalsekretär Karl Nehammer parallel dazu versucht: Andere Parteien – und da vor allem die FPÖ – in den schmutzigen Wahlkampf hineinzuziehen. So forderte er die Freiheitlichen und die Sozialdemokraten allen Ernstes auf, eine Ehrenerklärung abzugeben, dass diese mit der Zoom-Seite nichts zu tun haben.

Zoom-Gründer Mitarbeiter des Liberalen Forums

Das ging nun völlig daneben. Die Tageszeitung Österreich veröffentlichte nun ein Interview mit dem angeblichen Gründer der Internetseite. Es soll sich um Florian Schweitzer handeln, einem IT-Unternehmer, der – siehe da! – früher Mitarbeiter des Liberalen Forums war. Und später auch Pressesprecher der Umweltschutzorganisation Greenpeace. Demnach ist Schweitzer wohl ohne Zweifel dem linksliberalen Lager zuzurechnen.

Fakten statt Schmutzkübelkampagne

Sollte es sich also tatsächlich um Schmutz handeln, kommt er – wieder einmal – von der linken Seite. Allerdings sagt Schweitzer gegenüber Österreich, dass seine Enthüllungen, die er in einer Serie öffentlich machen will, Fakten seien und mit einer Schmutzkübelkampagne nichts zu tun hätten. Er habe Informationen, die seiner Meinung nach Gerichte beschäftigen werden. Und die zeigen würden, dass Sebastian Kurz als Bundeskanzler völlig ungeeignet ist.

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