Am Wochenende schrieb Kurier-Chefredakteurin Martina Salomon auf Facebook einen bemerkenswerten Kommentar zur aktuellen Klimahysterie.

Franz Johann Morgenbesser / Wikimedia CC BY-SA 2.0
Klima: Kurier-Chefredakteurin geht „Kriegsberichterstattung“ im ORF auf die Nerven

Der Wechsel an der Spitze des Kurier ist – um in der Klimasprache zu bleiben – wirklich erfrischend. Martina Salomon statt Helmut Brandstätter – das war das Beste, was dem Blatt passieren konnte.

Bemerkenswerter Kommentar auf Facebook

Vorbei sind kruse Verschwörungstheorien a la Neos, Salomon schaut offenbar der Realität ins Auge. Und das nicht nur in ihrer Zeitung. Am Wochenende schrieb sie auf Facebook einen bemerkenswerten Kommentar zur Klimahysterie und griff den ORF wegen dessen Berichterstattung scharf an:

„Bei allem Verständnis für das Klimathema: Aber die stündliche „Kriegsberichterstattung“ im ORF, nur weil es ein paar Tage heiß ist, geht mir auf die Nerven. He Leute, es ist Sommer, man kann ins Bad gehen, die Schulferien sind Gott sei Dank nicht verregnet. Der heurige Wein wird gut, der Tourismus freut sich, die Gemüse-Ernte ist ausgezeichnet. Und der Mai war der kälteste seit Beginn der Wetteraufzeichnungen, schon vergessen? Ich freu mich, am Abend auch einmal ohne Jäckel beim Heurigen sitzen zu können – und ärgere ich nur über zu kalt gedrehte Klimaanlagen. DAS wäre ein Klimathema: Energieverschwendung! Und außerdem Erkältungsgefahr.“

Dank Archiv-Zeitung der Klimahysterie überführt

Wirklich erfrischend und wohltuend diese Zeilen, nachdem die übrige Medienwelt bezüglich Hitze nur noch Weltuntergangsstimmung verbreitet. Unzensuriert hat in einem vorigen Artikel die bundesdeutsche Zeitung Bild der Klimahysterie überführt. Mit einem Blick ins Zeitungsarchiv konnten wir aufzeigen, dass Bild das Wetter schon 1975 für „lebensgefährlich“ hielt, damals bei 40 Grad Hitze.

Der anerkannte Meteorologe Klaus Hager sagte in den Augsburger Nachrichten, er fände die Diskussion um den Klimawandel „lächerlich“. Und er dokumentierte seine Aussage mit eindrucksvollen Argumenten, unter anderem führte er höhere Temperaturen auf modernere Messungen zurück – so wurden um das Jahr 1995 Glasthermometer durch elektronische Thermometer ersetzt.

Juli nicht der heißeste aller Zeiten

Gesagt wird einem das nie. Aber selbst der ORF musste nun, nachdem Experten das ausrechneten, zugeben, dass dieser Juli nicht der heißeste aller Zeiten war, sondern „nur“ überdurchschnittlich warm:

„Nach zwei Hitzewellen und einer relative kühlen Phase liegt der Juli inklusive Prognosen bis Monatsende in der Monatsbilanz der Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG) um 1,7 Grad über einem durchschnittlichen Juli. Damit hält auch im Juli der Trend zu einem immer wärmeren Klima an.
„Unter den zehn wärmsten Juli-Monaten der 253-jährigen Messgeschichte liegen jetzt fünf der 2000er Jahre“, so Alexander Orlik von der ZAMG. Mit 1983, 1994 und 1995 seien zudem drei weitere Juli-Monate der jüngeren Vergangenheit unter den ersten zehn.“

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