Ökonomisches Gefahrenpotential: Das Digitalgeld Bitcoin ist durch Wirtschaftskriminelle und Spekulanten permanent bedroht.

Steve Jurvetson / Wikimedia (CC-BY-2.0)
Österreichische Staatsdruckerei bietet Lösung gegen Kryptogeld-Diebstahl an

Mit dem wachsenden Digitalgeldwährungsangebot rund um Bitcoin und Co. wachsen auch die Gefahren des Kryptogeld-Diebstahls. Die Österreichische Staatsdruckerei bietet jetzt eine Sicherheitslösung gegen dieses wachsende Gefahrenpotential in Sachen Wirtschaftskriminalität an.

Steigende Schadenssummen

In Sachen Kryptogeld-Diebstahl kam es in letzter Zeit zu stark steigenden Schadenssummen, wie etwa die US-Cybersecurity-Firma Ciphertrace berichtet:

„Laut US-Cybersecurity-Firma Ciphertrace wurde allein von Januar bis März 2019 Kryptogeld im Wert von 1,2 Miliarden US-Dollar gestohlen. Die Antwort auf den boomenden Kryptogeld-Diebstahl sind nicht nur wirksame Regularien, sondern auch sichere Technologien zur Verwahrung von Kryptowährungen. Eine große Sicherheitslücke sind sogenannte „Hot Wallets“: Bei diesen Kryptowährungskonten ist der „private key“ auf Börsen verwahrt bzw. auf andere Weise mit dem Internet verbunden.“

Staatsdruckerei: Coldwallet-Lösung als Sicherheits-Alternative

Die Tochterfirma YOUNIQX Identity AG bietet hier mit der sogenannten Coldwallet-Lösung eine Alternative:

„Mit Chainlock hat das Tochterunternehmen YOUNIQX Identity AG der Österreichischen Staatsdruckerei eine hoch- und fälschungssichere Coldwallet-Lösung entwickelt. Damit lassen sich digitale Währungen (z.B. Bitcoins) sicher offline verwahren. Die kryptografischen Schlüssel sind nur dem Nutzer auf Bedarf bekannt. Die hochsichere Lösung erfreut sich nicht nur auf Handelsplattformen zunehmender Beliebheit. Chainlock ist auch der perfekte token container für STOs mit Retail-Strategie.“

Dass Bitcoin und Co. beim Transfer und bei der „Bunkerung“ nicht sicher sind, haben in den letzten Monaten immer wieder spektakuläre Fälle gezeigt. So nahm etwa ein Bitcoin-Börserianer nach seinem Tod die Zugangscodes für einen Gegenwert von 137 Millionen US-Dollar mit ins Grab.

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