Zwei harte Wochen stehen Greta Thunberg bevor, wenn sie mit einer Rennjacht den Atlantik überqueren wird.

Andreas Hellberg / wikimedia commons / (CC BY-SA 4.0)
Greta Thunberg segelt nach Amerika – Filmemacher mit an Bord

Bekanntlich möchte die Klimaaktivistin Greta Thunberg jetzt auch in Amerika die Welt retten. Keine schlechte Idee, zählen doch die USA neben China zu den Hauptverursachern diverser Emissionen, die angeblich den Klimawandel herbeiführen.

Nur wie kommt man dort hin, wenn man in kein Flugzeug steigen will? Mit Kreuzfahrtschiffen wohl besser nicht, denn so ein Koloss bläst mehr CO2 in die Atmosphäre als hunderttausende Autos. Für selbstlose Idealistinnen wie Frau Thunberg bietet sich dann höchstens eine Segeljacht an. Und genau dafür hat die junge Dame sich entschieden.

Eile ist angesagt: Per Rennyacht nach Amerika

Wie die 16-Jährige am Montag (29.07.2019) verlauten ließ, beabsichtigt sie Mitte August mit einer emissionsfreien Hochseejacht nach Amerika zu segeln. Und nachdem so eine Atlantik-Passage per Jacht im Regelfall ein paar Wochen dauern kann, entschied sich die Weltretterin für ein Rennjacht.

Man will ja nicht viel Zeit verlieren, gerade jetzt wo seit ein paar Monaten die Welt vor dem Kollaps steht. Eile ist somit angesagt und so wird der Segelturn von Großbritannien nach New York nur circa zwei Wochen dauern.

Prominente Crew, Filmmacher und Manager-Vater mit an Bord

Gleich zwei Skipper werden für einen reibungslosen Ablauf der Überfahrt sorgen: Der deutsche Segelsportler Boris Herrmann aus Hamburg und kein Geringerer als Pierre Casiraghi, der Sohn von Prinzessin Caroline von Monaco, vom Renn-Team Malizia. Und auch ein Filmemacher wird mit dabei sein, sowie ihr Manager und Vater, der schwedischer Schauspieler, Produzent und Autor Svante Thunberg.

Umweltschonend zu Veranstaltungen von  New York bis Santiago de Chile

Die Hochseejacht „Malizia II“ vom Yacht Club de Monaco, mit der sie über den Atlantik segeln wird, erzeuge keine Abgase, beruhigt Thunberg besorgte Klimaschützer. Und mehr noch: Auch der Strom, der an Bord des 18-Meter-Bootes benötigt wird, wird mittels Solarpaneelen und Unterwasserturbinen erzeugt, sagt sie.

Einziger Wermuttropfen: Eine Sprecherin des Teams verlautete, die Reise könnte für Greta je nach Wetterverhältnissen recht unruhig werden. Aber „Greta ist ein mutiges Mädchen, sie wird das locker hinkriegen.“ Schiff ahoi!

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