Schredder-Affäre: Die Herkunft der Festplatten aus dem Bundeskanzleramt bleibt unklar.

Paul R. Potts / Wikimedia (CC-BY-SA-3.0-US)
Schredder-Affäre: Welche Festplatte hatte Seriennummer M21JLXPJ im BKA?

Insgesamt ein Mysterium bleibt die „Schredder-Affäre“ im Bundeskanzleramt (BKA) rund um den Social-Media-Mitarbeiter von Sebastian Kurz, Arno M. Jetzt hat die Tageszeitung Der Standard auf weitere Ungereimtheiten im Zusammenhang mit den fünf geschredderten Festplatten aus dem BKA hingewiesen. Vor allem die Festplatte mit der Seriennummer M21JLXPJ gibt EDV-Experten ein großes Rätsel auf.

Während drei Festplattenseriennummern Toshiba-Festplatten zuordenbar sind, gehört eine vierte Seriennummer zu einer Western-Digital-Festplatte. Die Toshiba-Festplatten können sowohl in Laptops als auch Druckern verbaut werden. Die Western-Digital-Festplatte ist explizit nur für einen Laptop technisch einsetzbar, aber nicht für einen Drucker.

M21JLXPJ bleibt mysteriöse Festplatte aus dem BKA

Äußerst mysteriös bleibt die fünfte Festplattenseriennummer M21JLXPJ. Ihre Herkunft kann auch von der ÖVP bzw. offensichtlich dem BKA nicht erklärt werden. Spekulationen gehen in die Richtung, dass die Nummer falsch oder unvollständig aufgeschrieben worden ist. Aber sie könnte natürlich auch „externe Informationen“ beinhalten, wie Dokumente aus der Zeit des rechtlichen Vergleichs der SPÖ mit Tal Silberstein. Oder aber auch Dokumente über das „Ibiza-Video“, wie manche Beobachter des ganzen Kriminalfalls mutmaßen.

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