Digitalgeld: Durch Mega-Spekulationsgewinne sind Bitcoin-Eigentümer jetzt ins Visier der US-Steuerbehörden geraten.

Web-dev-chris / Wikimedia (CC-Zero)
Bitcoin: US-Finanz interessiert sich für Spekulationsgewinne der Eigentümer

Bei vielen Bitcoin-Eigentümern klingeln jetzt die Alarmglocken in den USA. Aktuell haben nicht weniger als 10.000 Bitcoin-Eigentümer Post von den US-Steuerbehörden erhalten. In diesem steuerbehördlichen Aufforderungsschreiben wurde der Vorhalt gemacht, dass die Bitcoin-Eigentümer gegen US-Steuergesetze verstoßen haben könnten. Bitcoin-Eigentümer rätseln jetzt, woher die Behörden überhaupt Kenntnis von ihrem Eigentum haben. Eine mögliche Informations-Quelle für die Behörden könnte die Kryptowährungsbörse Coinbase sein.

US-Finanzamt erwirkte Dateneinschau durch Gericht

Im Jahr 2018 hatte das US-Finanzamt mittels Gerichtsbeschluss Einschau in die Kunden-Dateien von 13.000 Bitcoin-Eigentümern erhalten, die 2013 bis 2015 Digitalwährungen im Wert von mehr als 20.000 US-Dollar in ihrem Portfolio hatten. Während der Ausgabepreis eines Bitcoin 2013 lediglich 13 US-Dollar war, stieg der Wert eines Bitcoin etwa bis Ende 2017 auf bis zu 19.000 US-Dollar.

Zusätzliche Brisanz der Steuerpläne der US-Behörden bekommen die Pläne von Facebook, eine eigene Digitalgeldwährung zu erschaffen. US-Präsident Donald Trump und seine Administration sind jedenfalls entschiedene Gegner des Digitalgeldes. Deshalb machen die Steuerpläne Sinn, um hier regulierend einzugreifen.

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