Der Drogenhandel ist fest in Ausländerhand: Heroinlieferungen wurden von einer serbischen Tätergruppe in Wien vertrieben.

Psychonaught (talk) / Wikimedia (PD)
Wien: Serbische Tatverdächtige mit Heroin und Bargeld dingfest gemacht

Einen neuerlichen Fahndungserfolg gegen eine ausländische Drogendealerbande konnte das Landeskriminalamt Wien erzielen. Insgesamt wurden acht Mitglieder der serbischen Drogenmafia in Wien-Favoriten bzw. Wien-Meidling durch die Polizei festgenommen. Diesem erfolgreichen Zugriff war eine umfangreiche Ermittlungsarbeit im Drogendealer-Milieu vorangegangen:

Im Zuge umfangreicher und akribischer Ermittlungsarbeit gelang es den Beamten des Landeskriminalamts Wien, Außenstelle West, Gruppe Alt, eine mutmaßliche Tätergruppe nach Verdacht des Suchtmittelhandels zu zerschlagen. Die Ermittler konnten den vier serbischen Tatverdächtigen den Handel mit rund
• 7,5 Kilogramm Heroin inklusive Streckmittel
• Straßenverkaufswert rund 180.000 Euro
nachweisen.

Aufgrund einer Vielzahl von Überwachungsmaßnahmen, die seit Ende April 2019 durchgeführt wurden, konnte eine neue serbische Tätergruppierung lokalisiert und gezielt observiert werden. Den vier Tatverdächtigen (19, 24, 24, 29) konnte dabei der Verkauf von Heroin im Kilogrammbereich zugeordnet werden.

Am 13.06.2019 erfolgten zeitgleich drei polizeiliche Zugriffe in Favoriten und Meidling, bei denen die gesamte Tätergruppe festgenommen werden konnte. Zudem wurden rund
• 1,4 Kilogramm reines Heroin (Straßenverkaufswert rund 105.000 Euro) • 15 Kilogramm Streckmittel und
• 6.200 Euro Bargeld sichergestellt.

Serbische Tätergruppe wurde in Belgrad „rekrutiert“

Die serbische Tätergruppe ist das Resultat der Einwanderung krimineller Elemente nach Österreich. Die Täter wurden nämlich für ihren Einsatz in Belgrad rekrutiert:

Laut derzeitigem Ermittlungsstand wurden die vier Suchtmittelhändler in Belgrad für den Verkauf in Wien rekrutiert. Die „Läufer“ hatten immer nur rund 100 Gramm Heroin für den Verkauf bei sich. Ein Großteil der Suchtmittel wurde nicht in den Unterkünften sondern an Orten die nicht mit den Händlern in Verbindung gebracht werden konnten, beispielsweise in einem Waldstück, versteckt. Den Ermittlern gelang es unter anderem einige mit Heroin gefüllte vergrabene Gurkengläser zu lokalisieren, auszugraben und sicherzustellen.
Alle vier Festgenommenen wurden in eine Justizanstalt gebracht.

Dies ist ein weiteres Beispiel dafür, dass der Drogenhandel weitgehend durch mafiöse Strukturen von Ausländerbanden gesteuert wird

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