Am Flughafen Wien werden Mitarbeiter nach einem Krankenstand zum Rapport bestellt.

z. V. g.
Wirbel um Gesundheitsgespräche beim Flughafen Wien

Unzensuriert wurde eine Mittelung zugespielt, die vor einigen Wochen dokumentiert wurde. Verärgertes Personal beim Flughafen Wien berichtet, dass Mitarbeiter sich nach einem Krankenstand zu einem Genesungs- und Fürsorgegespräch melden müssen. Rechtlich könne man dagegen nicht vorgehen, heißt es im Schreiben des Betriebsrates. Es müssen auch keine gesundheitsrelevanten Informationen oder Befunde weitergegeben werden. Der Betriebsrat bietet außerdem die Begleitung zum Gespräch an. Die Mitarbeiter fühlen sich dennoch durch diese Maßnahme schikaniert. Sie vermuten, dass man Druck ausüben will, was letztendlich auch zu einer Beendigung des Dienstverhältnisses führen könnte.

Schickanen bei der Stadt Wien

Dass Mitarbeiter nach einem Krankenstand zum Rapport müssen, dürfte übrigens bei der Stadt Wien nicht unüblich sein. Im Jahr 2009 wurde berichtet, dass wer bei der MA 48 (der Wiener Magistratsabteilung für Abfallwirtschaft, Straßenreinigung und Fuhrpark) zum dritten Mal innerhalb von zwölf Monaten oder länger als 15 Tage im Krankenstand war, danach zu einem „Rückkehrgespräch“ musste. Von den Grünen wurde dies damals heftig kritisiert.

Was allerdings das Schreiben des Betriebsrats vom Flughafen Wien anbelangt, so muss das Genesungsgespräch nach jedem Krankenstand erfolgen.

Wenn Ihnen der Artikel gefallen hat, unterstützen Sie bitte das Projekt unzensuriert mit einer Spende. Per paypal (Kreditkarte) oder mit einer Überweisung auf AT58 1420 0200 1086 3865 (BIC: EASYATW1), ltd. Unzensuriert

Wenn Ihnen der Artikel gefallen hat, unterstützen Sie bitte das Projekt unzensuriert mit einer Spende. Per paypal (Kreditkarte) oder mit einer Überweisung auf AT58 1420 0200 1086 3865 (BIC: EASYATW1), ltd. Unzensuriert

  Dieses Video könnte Sie auch interessieren:
Copy link