Die Schweiz regelt Visa für Künstler streng und lässt sich auch nicht von kosovarischen Sangeskünsten beeindrucken.

Denelson83 / Wikimedia (PD)
Strenge Maßnahmen gegen Ausländer mit Künstler-Visum

Die Schweiz verschärft jetzt ihr Vorgehen gegen Ausländer, die das Land mit einem sogenannten Künstler-Visum besuchen wollen. Jüngstes Beispiel ist die kosovarische Folklore-Sängerin Xhevahire Bytyqi, der das Züricher Migrationsamt eine Einreise verweigert hat. Die Einwanderungsbehörde in Zürich hinterfragte den künstlerischen Status der Sängerin und kam zum Schluss, dass weder ihre sangliche Qualifikation noch ihre Publikumsbekanntheit eine Einreise rechtfertigen würde.

Da nützte auch der Hinweis, dass sie bereits 15 Jahre in der Schweiz aufgetreten sei, nichts. Und auch eine Bestätigung einer kosovarischen Vereinigung für Gesang und Tanz, die Bytyqi dem Visumsantrag beilegte, beindruckte die Züricher Amtmänner keineswegs.

Prostituierte nutzten Künstler-Visa

Das Züricher Migrationsamt rechtfertigt das konsequente Vorgehen in Sachen Künstler-Visa damit, dass in der Vergangenheit immer wieder Prostituierte dieses Künstler-Visum genutzt hatten, um sich einen Grenzübertritt in die Schweiz zu verschaffen. Dem möchte man jetzt einen Riegel vorschieben. Auch wenn das tatsächlich einige Kleinkünstler in ihrem Aktionsradius beschränkt.

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