Kroatien: Illegale Migranten können nicht mehr ohne Kontrollen über die „grüne Grenze“ nach Mitteleuropa.

Ben Sale / Wikimedia (CC-BY-2.0)
Schlepper haben mindestens 206 Menschenleben auf dem Gewissen – ARD ortet schräge Verantwortlichkeiten

Eine blutige Spur hat das kriminelle Schleppergewerbe unter dem transportieren „menschlichen Frachtgut“ hinterlassen, wenn man einer Aufstellung des ARD-Studios „Südosteuropa“ Glauben schenken darf. Konservativ geschätzt sind 206 Personen zwischen 2013 und Juli 2019 in Folge illegaler Grenzübertritte und verdeckter Transporte durch die Balkanstaaten ums Leben gekommen.

ARD macht dafür zwar indirekt vor allem den verstärkten Grenzschutz der kroatischen Polizei gegenüber illegalen Übertritten aus Bosnien-Herzegowina verantwortlich. Tatsächlich wurden die Opfer aus den Reihen der illegalen Migranten fast ausschließlich durch Schlepper erschossen, sind erstickt, erfroren, ertrunken, wurden von Zügen überrollt oder starben an den unmenschlichen Verhältnissen in Schlepper-Autos.

Gewalt: ARD bezichtigt kroatische und ungarische Polizei

In der Diktion der ARD-Journalisten sind für die Opfer natürlich nicht die Schlepper, sondern die kroatische und die ungarische Grenzschutzpolizei verantwortlich. Die Wahrheit ist eine andere: Durch die in den letzten Jahren verschärften Grenzschutzmaßnahmen an der ungarischen und kroatischen Grenze wurde der große Strom der Illegalen stark eingedämmt, da viele diese Route nicht mehr als sicher angenommen haben. Die Grenzschutzeinheiten sind aber gut beraten, weiter hart durchzugreifen, damit nicht wieder eine Massenzuwanderung Richtung Mitteleuropa, wie im Sommer und Herbst 2015, stattfindet.

Wenn Ihnen der Artikel gefallen hat, unterstützen Sie bitte das Projekt unzensuriert mit einer Spende. Per paypal (Kreditkarte) oder mit einer Überweisung auf AT58 1420 0200 1086 3865 (BIC: EASYATW1), ltd. Unzensuriert

Wenn Ihnen der Artikel gefallen hat, unterstützen Sie bitte das Projekt unzensuriert mit einer Spende. Per paypal (Kreditkarte) oder mit einer Überweisung auf AT58 1420 0200 1086 3865 (BIC: EASYATW1), ltd. Unzensuriert

Copy link