Die Jünger der „Fridays for Future“-Bewegung von Greta Thunberg sind nicht immer so friedliebend, wie sie scheinen.

European Parliament / Wikimedia (CC-BY-2.0)
Manipulierten die Aktivisten das Video von der Polizeigewalt?

Wer die Organisation hinter „Fridays for Future“ hierzulande durchleuchtet, stößt bald auf wenig friedliebende Demonstranten. Daher kam es bei der Klima-Demonstration am 31. Mai in Wien auch zu Vorfällen, die die Polizei zum Einschreiten zwang. Doch anstatt das aggressive Verhalten einiger „Aktivisten“ zu tadeln, folgte ein Generalangriff auf die Beamten wegen vermeintlicher Polizeigewalt. Fünf Polizisten werden seither der Körperverletzung verdächtigt.

Medienwirksames Video

Zwei Personen seien verletzt worden, ergab nun die parlamentarische Anfragebeantwortung für Liste Jetzt und Neos von der Landespolizeidirektion Wien. Ein Demonstrant habe eine Rissquetschwunde im Kopfbereich sowie Schmerzen im linken Unterkiefer beklagt. Vom zweiten Demonstranten ging ein Video durch die Sozialen Medien, auf dem zu sehen ist, wie ein Polizist die Person am Boden fixiert und schlägt.

Wiens Polizeipräsident Gerhard Pürstl war irritiert über „seine“ Polizisten und glaubte nicht, dass die Beamten vorsätzlich gehandelt haben. Und nun kommt heraus, dass das Video wahrscheinlich manipuliert wurde. Denn laut Aussagen des Polizisten kam es zu zwei bis drei Schlägen – jeder für sich zu viel. Doch im Video sind noch viel mehr Schläge zu sehen!

Keine verbalen Entgleisungen seitens der Polizisten

Übergangs-Innenminister Wolfgang Peschorn vermutet daher eine „nachfolgende Bearbeitung, also eine Wiederholung von Sequenzen“. Das Video dürfte manipuliert worden sein.

Außerdem konnte nicht festgestellt werden, dass die Polizeibeamten geschrien hätten: „In die Nieren“. Die Untersuchung der Landespolizeidirektion ergab vielmehr, dass der Aktivist gerufen hätte: „Sie treten mich in die Nieren.“ Der Mann habe laut Amtsarzt einen Bluterguss über dem linken Schulterblatt, oberflächliche Kratzer im Bereich des linken Schulterblatts sowie Blutergüsse am linken Oberarm davongetragen.

Berechtigter Verlust der Glaubwürdigkeit

Die Staatsanwaltschaft prüft in beiden Fällen gegen insgesamt fünf Polizisten, allerdings ohne Suspendierung oder Disziplinarverfahren. Der Sachverhalt sei noch nicht abschließend festgestellt und eine Suspendierung nicht gerechtfertigt. Ein Polizist wurde jedoch in den Innendienst versetzt.

Möglicherweise verliert die „Fridays for Future“-Bewegung wegen der aktuellen Dreistigkeit bald an Sympathien, jedenfalls aber an Glaubwürdigkeit. Diese wird berechtigterweise immer geringer, wie unzensuriert recherchierte.

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