Chinesische Teigtaschen werden offensichtlich in mehreren Wiener Bezirken in illegalen Produktionsstätten unter katastrophalen hygienischen Umständen für Asia-Restaurants und den Handel hergestellt.

TTTNIS / Wikimedia (CC-Zero)
Wien-Penzing: Weitere Teigtaschenfabrik durch Finanzpolizei ausgehoben

Eine weitere chinesische Teigtaschenfabrik ist jetzt in Wien-Penzing von der zuständigen Finanzpolizei ausgehoben worden. Gemeinsam mit der Sicherheitspolizei und dem Wiener Marktamt hielten die Beamten der Finanzpolizei in einer verdächtigen Wohnung im 14. Wiener Gemeindebezirk Nachschau. Nachdem die Tür trotz mehrmaligem Klingeln und Klopfen nicht geöffnet wurde, brachen sie die Beamten auf. Es eröffnete sich ihnen eine als Wohnung getarnte Lebensmittelproduktionsstätte. Außerdem trafen sie zwei Frauen und einen Mann an, die offenbar das Klingeln nicht gehört hatten…

Die drei Chinesen befinden sich illegal in Österreich und verfügen über keinen rechtmäßigen Aufenthaltstitel. Die Wohnung war mit mehreren Tiefkühltruhen bestückt und es fanden sich zwischen faschiertem Fleisch und Gemüse rund 200 Familienpackungen mit bereits eingelegten Teigtaschen.

Katastrophale Hygienezustände in der Teigtaschenfabrik

Das Marktamt stellte lebensmittelpolizeilich katastrophale Hygienezustände in der illegalen Teigtaschenfabrik fest. Die Wohnung wurde nicht nur als Produktionsstätte sondern auch als illegales Quartier für die Chinesen verwendet. Unter anderem wurden vier Schlafstellen ausfindig gemacht. Bereits vor rund einer Woche war in Wien-Favoriten eine solche illegale Teigtaschenfabrik ausgeforscht worden. Jetzt wird auch die asiatische Gastronomie laufend von Polizei, Marktamt und Finanzpolizei auf illegal produzierte Teigtaschen überprüft.

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