„Ibiza-Video“: Die liberale Wochenzeitung Die Zeit wird vom Sicherheitsmann Julian H. in Berlin vor Gericht gezerrt.

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„Ibiza-Video“: Julian H. hat gegen „Die Zeit“ Gerichtsverfahren angestrengt

Deutsche Gerichte müssen sich jetzt mit der Causa „Ibiza-Video“ beschäftigen. Julian H., Sicherheitsfachmann aus Wien mit Firmensitz in München, hat in Berlin ein Verfahren gegen die liberale Wochenzeitung Die Zeit angestrengt. Julian H. geht medienrechtlich gegen Die Zeit vor, da er sich gegen Details, die über seine Person, sein unternehmerisches Umfeld und seine mutmaßliche Beteiligung an der Herstellung und der Veröffentlichung des „Ibiza-Videos“ verwehrt.

Details wie die Bezeichnung von Julian H. als „FBI-Detektiv“ oder die mutmaßliche Involvierung in Suchtgiftdelikte werden unter anderem vom bekannten Wirtschafts- und Medienanwalt Johannes Eisenberg im Verfahren gegen Die Zeit angeführt.

Zeit-Anwalt: Gericht hält schützender Hand über Julian H.

Jörg Nabert, Anwalt der Wochenzeitung, ist über das gesamte Verfahren, das Julian H. gegen das Medium angestrengt hat, mehr als verwundert. Gegenüber der Medien-Onlineplattform oe24 äußert er sich kritisch über das zuständige Gericht:

Ich finde es höchst erstaunlich, dass das Gericht die schützende Hand über einen Mann ausbreitet, der mit seinem Vorgehen Österreich erschüttert und die Regierung gekippt hat.

Darüber hinaus tauchte eine eidesstaatliche Erklärung in der Tageszeitung Welt auf, wo Julian H. mutmaßlich zugeben soll, dass er mit österreichischen bzw. internationalen Sicherheitsbehörden in früheren Jahren zusammengearbeitet hat.

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