Tiroler Volkspartei: Ex-ÖVP Abgeordneter Dominik Schrott, ein Opfer innerparteilicher Intrigen?

Parlamentsdirektion / PHOTO SIMONIS
Staatsanwaltschaft Innsbruck stellt Verfahren gegen Dominik Schrott ein

Neuigkeiten von der Strafverfahrensfront gegenüber (Ex-)-ÖVP-Politikern und Mitarbeitern. Aktuell hat die Staatsanwaltschaft (StA) Innsbruck das Verfahren gegen den ehemaligen ÖVP-Nationalratsabgeordneten Dominik Schrott eingestellt. Ursprünglich ging es um den Vorhalt des Förderungsmissbrauchs durch Schrott gegenüber dem Bundesland Tirol. Das sei jetzt laut StA Innsbruck nicht mehr aufrecht zu erhalten.

Im Zuge des Verfahrens war bereits die gesamte Fördersumme von Schrott bzw. der von ihm initiierten Online-Plattform für kinder- und familienfreundliche Wanderwege an die Förderstelle des Landes Tirol zurückbezahlt worden.

Schrott musste 2018 als ÖVP-Abgeordneter zurücktreten

Schrott musste 2018 als ÖVP-Abgeordneter in Wien zurücktreten und seine vielversprechende Karriere innerhalb der Tiroler Volkspartei beenden. Schon beim Auftreten der ersten Verdachtsmomente gegen Schrott wurden innerhalb der ÖVP-Tirol Stimmen laut, dass es in Wahrheit um einen Machtkampf gehen würde und innerparteiliche Gegner die Causa Fördergeld zum Anlass genommen hätten, die Karriere des türkis-schwarzen Nachwuchspolitikers zu beenden.

Innerhalb der Tiroler ÖVP unter Günther Platter brechen in jüngster Zeit immer mehr Baustellen auf. So rebelliert etwa die Führungsmannschaft des ÖAAB, an der Spitze Arbeiterkammerpräsident Erwin Zangerl, gegen die Mutterpartei und boykottiert den Nationalratswahlkampf 2019.

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