„Klima-Idol“ Greta Thunberg drängt zwar vehement in die Öffentlichkeit, kann aber offensichtlich nicht mit kritischer Berichterstattung umgehen.

European Parliament / flickr.com (CC BY 2.0)
Kinder-Klima-Gipfel in Lausanne: Greta lässt Journalisten hinausschmeißen

Weinkrämpfe, Streitereien und nun das: Auf dem Klima-Gipfel „Smile For Future“ im schweizerischen Lausanne scheint es nicht gut zu laufen. Nun berichten Medien, dass das schwedische „Klima-Idol“ Greta Thunberg am letzten Tag des Treffens höchstpersönlich Journalisten aus der Konferenz werfen ließ.

Thunberg: Medien müssen ausgeschlossen werden

Wie der Blick berichtet, kam es am heutigen Freitag Morgen zum Eklat, als mehrere Teilnehmer der Diskussion die fehlende Basisdemokratie auf dem Kongress bemängelten und sich auch Klima-Ikone Thunberg zu Wort meldete: Die 16-Jährige hat mit den Medien und deren anwesenden Journalisten bereits den Verursacher der Klima-Gipfel-Probleme ausgemacht und forderte folglich alle Pressevertreter zum Gehen auf. Thunbergs Vorschlag wurde von den etwa 450 anwesenden Teilnehmern mit dem etwas skurillen „Hände schütteln“ angenommen.

Minderjährige Sitzungsteilnehmer brauchten „Intimsphäre“

Wie der Blick weiter berichtet, sorgte die Aktion der Greta-Jünger bei den Journalisten im Raum für Kopfschütteln, als diese wortlos hinauskomplimentiert wurden:

BLICK-Journalistin Fabienne Kinzelmann sitzt in der ersten Reihe, als auch sie aufgefordert wird, zu gehen. Die Frage nach dem Warum bleibt von Thunberg und ihrer Gefolgschaft unbeantwortet. «Wie sollen wir denn über den Gipfel berichten, wenn wir nicht dabei sein dürfen?», fragt auch Wolfgang Wanner, der als Schweiz-Korrespondent für den deutschen Fernsehsender ARD extra angereist war.

Nach wenigen Minuten war die peinliche Posse jedoch beendet, und die Presse-Vertreter wurden wieder in den Veranstaltungs-Raum gelassen. Der Co-Organisator rechtfertigte den Journalisten-Ausschluss schließlich damit, dass die meist minderjährigen Teilnehmer der Sitzung ihre „Privatsphäre“ gebraucht hätten.

Greta hätte gerne nur positive Medienberichte

Der Hintergrund für die Abneigung der Greta-Anhänger gegenüber der Presse dürfte wohl in der realistische Berichterstattung einiger Medien über die „Smile For Future“-Konferenz liegen: Erst am Mittwoch wurde bekannt, dass es auf dem Gipfel zu massiven Konflikten zwischen den Teilnehmern gekommen war und es sogar einem „gipfelinternen Streik“ gegeben haben soll – Greta und ihre Anhänger dürften über die negative internationale Aufmerksamkeit, die ihnen zuteil wurde, nicht erfreut gewesen sein. Wer sich dermaßen in die Öffentlichkeit drängt wie Thunberg, muss halt damit leben, dass die Presse auch über weniger erfreuliche Dinge in ihrem Umfeld bereichtet…

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