Der Einbruch bei den Exporten ist ein weiterer Indikator für einen Abschwung.

Avji / Wikimedia (PD)
Schlüsselindustrie besonders betroffen: Exporte brechen ein

Im Juni brachen die Exporte aus Deutschland gegenüber dem Vorjahresmonat um acht Prozent ein, wie das Statistische Bundesamt am Freitag mitteilte. Besonders betroffen vom Einbruch waren die Exporte nach China (Minus 12,4 Prozent), Großbritannien (Minus 14,6 Prozent), Russland (Minus 12,8 Prozent) und in die Schweiz (Minus 10,7 Prozent). Nach Frankreich und in die USA sanken die Exporte im Vergleich zum Juni 2018 um sieben Prozent. Ein Plus gab es lediglich Richtung Türkei, nämlich mit 0,2 Prozent.

Deutsche Schlüsselindustrien besonders betroffen

Dramatisch sind die Einbrüche in Deutschlands Schlüsselindustrien. So sank die Ausfuhr in der Autoindustrie um 14 Prozent, bei Maschinen um 6,8 Prozent.

Ging der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) bisher von einem Export-Wachstum von 1,2 Prozent aus, erwartet er jetzt für 2019 kaum noch Wachstum bei den Exporten:

Wenn wir mit einer schwachen Null – und somit mit dem schlechtesten Ergebnis seit der Finanzkrise – aus dem Jahr gehen würden, wäre das angesichts der konflikt- und krisenbeladenen Weltwirtschaft schon ein Erfolg.

Geld verfrühstückt

Seit 1990 hat sich der Export nahezu um den Faktor 4 erhöht. In diesen 28 Jahren lag das rasante Wachstum in nur vier Jahren unter Vorjahresniveau. Das wurde dann zumeist im folgenden Jahr ausgeglichen oder überkompensiert. Im ersten Halbjahr 2019 nahmen die Exporte lediglich um 0,5 Prozent zu.

Die aktuellen Zahlen sind jedoch ein starker Indikator für eine nachhaltige Trendwende nach unten. Immerhin wurden seit 2015 jährlich 30 bis 50 Milliarden Euro von den eingewanderten „Flüchtlingen“ verfrühstückt. Geld, das nicht, wie früher, für Investitionen, Schuldenabbau oder Steuersenkungen zur Verfügung stand. Das rächt sich jetzt. Nachhaltig.

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