Illegale Drogen werden vor allem von schwarzafrikanischen Drogenhändlern mittels „Bodypacking“ geschmuggelt.

Drug Enforcement Agency / Wikimedia (PD US DEA)
Vier nigerianische Drogenschmuggler festgenommen

Einen nachhaltigen Schlag gegen die europaweit tätige schwarzafrikanische Drogen-Mafia ist jetzt der italienischen Finanzpolizei an der Brenner-Grenze gelungen. Die in Brixen stationierte Finanzpolizei griff an dort vier Nigerianer auf, die den Versuch unternommen hatten, nicht weniger als vier Kilo Heroin und Kokain nach Nordtirol zu schmuggeln.

Die nervöse schwarzafrikanische Reisegruppe wurde von den Finanzpolizisten einer Routinekontrolle unterzogen. Dabei verhielten sich die Nigerianer höchst eigenartig und machten sich verdächtig. Nach einer behördlich angeordneten Untersuchung im Krankenhaus Brixen stellte sich heraus, dass es sich bei den vier kriminellen Elementen um sogenannte „Bodybacker“ handelte.

343 Drogenkapsel im Körper versteckt

Insgesamt hatten die vier Nigerianer nicht weniger als 343 Drogenkapseln mit Heroin und Kokain in ihren Körperöffnungen versteckt. Der Gesamtwert der illegalen Drogen beträgt 600.000 Euro. Neben dem Drogenfund wurde dem schwarzafrikanischen Verbrecher-Quartett auch acht Handys und 1.140 Euro Bargeld abgenommen.

Der Brenner ist immer wieder einer der Transitübergänge für afrikanische Suchtgiftkriminelle, die ihre Drogen aus Italien über Süd- und Nordtirol bis nach Bayern schmuggeln um es dort abzusetzen.

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