Papst Franziskus setzt Europa mit der EU gleich und lobt die neue EU-Kommissionspräsidentin.

Photo Claude TRUONG-NGOC / Wikimedia (CC-BY-SA-3.0)
Papst warnt vor „Populisten“ und lobt Ursula von der Leyen und Greta Thunberg

Am Freitag wurde von der italienischen Tageszeitung La Stampa ein Interview mit Papst Franziskus veröffentlicht. Darin warnt er in dramatischen Tönen vor der Souveränitätsbewegung und den „Populisten“ und vor einem Zerbrechen der EU. Zugleich fand er lobende Worte für die neue EU-Spitze und Greta Thunberg.

Souveränitätsbewegung macht Franziskus Angst

Bevor Andrea Tornielli, Hausvatikanist von Papst Franziskus, Mitte Dezember 2018 in den Vatikan berufen wurde, war er Journalist bei La Stampa und Gründer und Koordinator der Nachrichtenplattform Vatican Insider, die Teil derselben Tageszeitung ist. Das Interview führte ein ständiger Mitarbeiter von Vatican Insider, Domenico Agasso.

Wörtlich sagte Franziskus:

Die Souveränitätsbewegung macht mir Angst, sie führt zu Kriegen.

Und weiter:

Europa darf sich nicht auflösen. Es muss gerettet werden. Es hat humane und christliche Wurzeln. Eine Frau wie Ursula von der Leyen kann die Kraft der Gründerväter wiederbelegen.

Papst Franziskus setzte einmal mehr Europa mit der EU gleich, obwohl nur ein Teil Europas der EU angehört, die es rechtlich in der heutigen Form erst seit 2009 gibt.

Papst Franzskus, der Einwanderungsbefürworter

Davon abgesehen sind es starke Worte für jemanden, der seit Beginn seines Pontifikats nicht unwesentlich zur Öffnung der Tore Europas für die unkontrollierte Masseneinwanderung und damit zu den heutigen Problemen beigetragen hat. Die dadurch stattfindende Überfremdung, die Islamisierung, das Zerfallen der Staatsvölker in eine zunehmende Vielzahl ethnischer Gruppen, das Entfremdungsgefühl der einheimischen Bevölkerung, die Ängste vor Heimat- und Identitätsverlust der europäischen Völker – das alles wird ausgeblendet.

Die in zahlreichen Staaten aufkommenden Gegenbewegungen der Europäer werden von ihm verurteilt. Diesem Zweck dient auch das jüngste Interview, aber nicht nur. Zusammenfassend gab Papst Franziskus nicht nur wieder, was derzeitiger Mainstream ist, sondern machte sich einmal mehr zu seinem apokalyptischen Sprecher.

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