Bitcoin-Hype in Caracas.

Jaume de Oleza / Wikimedia (CC-BY-SA-4.0)
Bictcoin-Handel in sozialistischem Krisenland expandiert

Während der Bolivar als Landeswährung in Venezuela ins Bodenlose stürzt, stehen die Kryptowährungen, allen voran der Bitcoin, hoch im Kurs in diesem sozialistischen Krisenland. In den letzten Wochen sind über die P2P-Plattform „LocalBitcoins“ Rekordvolumina in Richtung Bitcoin verschoben worden.

Die Digitalgeldwährung bietet sich aktuell als werthaltige Alternative gegenüber dem schwächelnden Bolivar an. So können nicht nur die venezolanischen Bürger und Unternehmer in alternative Veranlagungen gehen, sondern auch das sozialistische Regime in Caracas. Das hat aber wiederum US-amerikanische Strategen der Außen- und Wirtschaftspolitik prompt auf den Plan gerufen.

US-Administration reagiert

Die kürzlich in Kraft getretenen Sanktionen gegen Real-, Firmen- und Bargeldbesitz Venezuelas in den USA sind unter anderem eine Reaktion der US-Administration auf den Bitcoin-Hype. Sicherheits- und Wirtschaftsberater des Weißen Hauses befürchten, dass Staatspräsident Nicolas Maduro und sein Regime möglichst hohe Bargeldsummen in den Bitcoin transferieren, um diese Werte so vor dem Zugriff der US-Sanktionen aber auch vor einer neuen politischen Führung in Venezuela zu schützen.

Vor Monaten führte der Transfer hoher Goldwertbestände in die Türkei bereits zur Alarmstimmung bei venezolanischer Opposition und den USA, da hier eine Verschleierungstaktik befürchtet wird.

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