Um die „Seenot-Schlepperei“ wieder anzukurbeln, setzt man jetzt zunehmend auf aktionistische Provokationen oder verlogenes Gutmenschentum.

Irish Defence Forces / wikimedia.org / (CC BY 2.0)
Salvini kontert Richard Gere: „Gerettete“ Afrikaner im Privatjet nach Hollywood mitnehmen

Zu den unzähligen Prominenten, die rund um die Migrationskrise den selbstlosen Gutmenschen – allerdings auf kosten Anderer – in sich entdecken, darf man nun auch den US-Schauspieler Richard Gere zählen. So präsentiert er sich auf dem Schiff „Open Arms“ persönlich unter aus „Seenot“ – nach Absprache mit nordafrikanischen Schleuserbanden – „geretteten Flüchtlingen“.

Welt.de präsentiert ein Video, wie der alternde Hollywoodstar sich publikumswirksam auf dem Schlepperschiff dabei filmen lässt, wenn er mit einem T-Shirt der NGO Lebensmittel verteilt, „geflüchtete“ Afrikaner händchenhaltend herzt und erbauende Wortspenden von sich gibt. Etwa:

Das Wichtigste ist für diese Menschen nun, einen sicheren Hafen zu finden und von diesem Boot zu gehen, um ein neues Leben zu beginnen.

Da liegt er allerdings im Irrtum. Denn das Wichtigste für diese Leute ist nicht ein „sicherer Hafen“, denn der wäre beispielsweise im Touristenland Tunesien zu finden. Nur kommt man dort nicht in den Genuss von All-inclusive-Versorgungspaketen und Geld fürs Nichtstun – außer für’s Kinderkriegen. Deshalb ziehen es Glücksritter und Scheinasylanten aus aller Herren Länder vor, in Mitteleuropa ,und da am besten in Deutschland bei Mutti Merkel, „Schutz zu suchen“.

Warum herzt Gere nicht Migranten an der US-mexikanischen Grenze?

Warum der Filmstar den weiten Weg nach Europa suchte und nicht an der mexikanischen US-Grenze für die Aufnahme von Migranten warb, könnte darauf zurückzuführen sein, dass er bei einflussreichen Kreisen, die Europas abendländischen Charakter rauben wollen, punkten möchte. In letzter Zeit ist es nämlich eher ruhig um den mittlerweile 70-Jährigen geworden.

Salvini ließ sich nicht veräppeln

Gere hat auch vermutlich nicht damit gerechnet, dass Matteo Salvini bekannt dafür ist, Heuchler aufs Glatteis zu führen. Und so gab er dem hilfreichen Altstar einen gut Rat mit auf die Heimreise in „God’s Own Country“: Er empfiehlt Gere, die 180 Passagiere der „Open Arms“, die jetzt in Europa anlanden wollen, doch einfach im Privatjet mit nach Hollywood zu nehmen. Und weiter:

Da seine Freunde von der NGO 180 Einwanderer an Bord haben, bin ich sicher, dass der großzügige Millionär sie alle in seinen Villen unterbringen wird. Liege ich falsch ???“ (siehe Tweet unten)

 

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