Als Polizist verkleidet wollte sich ein Türke in einer Bank vordrängen – als sich Kunden beschwerten, drohte er mit „Verhaftung“.

Austrian Government/Ministry of Interior / Wikimedia (PD)
Türken-Pistolero gibt sich in Bankfiliale als Polizist aus und will Kunden „verhaften“

Eine „Amtsanmaßung“ der besonderen Art erlaubte sich in Wien-Döbling ein 41-jähriger Türke. Er betrat eine BAWAG/Post-Filiale mit einer Gaspistole und einem gefälschten Dienstausweis. Das nutzte er, um sich an wartenden Kunden vorzudrängen, denen er das Verlassen der Filiale bei sonstiger Verhaftung nahelegte.

Im Polizeibericht liest sich das so:

Ein 41-jähriger Mann betrat am 12. August 2019 um 13.00 Uhr ein Post/Bankinstitut in Wien-Döbling. In einer polizeiähnlichen Uniform (Polizei- T-Shirt, Einsatzhose, Gürtel), mit einer Gaspistole und einem gefälschten Dienstausweis ausgestattet, drängte er sich an den wartenden Personen vorbei. Als ihn ein Kunde zur Rede stellen wollte, legte er die Hand auf seine Pistole und forderte den Kunden auf, die Filiale zu verlassen, da er ihn sonst festnehmen werde. Daraufhin verließ auch der Beschuldigte das Post/Bankinstitut. Im Zuge von sofortigen Erhebungen konnte die Wohnadresse des mutmaßlichen Täters ausgeforscht werden.

WEGA und Cobra fanden Drogen und Schreckschusspistolen

Die zu Hilfe gerufenen Einheiten der WEGA und der Cobra stürmten die Wohnung des falschen türkischen Polizisten und fanden dort neben Cannabis auch Schreckschusspistolen, Munition und Polizeiuniformteile:

Da zu diesem Zeitpunkt nicht bekannt war, ob es sich um eine echte Waffe handelt, erfolgte die Festnahme des Mannes mit der Unterstützung der WEGA und dem Einsatzkommando Cobra. In der Wohnung befanden sich neben Kokain und Cannabisvorräten auch mehrere Polizei-Uniformsorten, drei Gas/Schreckschusspistolen, scharfe Munition und mehrere gefälschte Polizeiausweise. Der türkische Staatsangehörige befindet sich in Haft.

Der Türke wurde wegen schwerer Nötigung, Amtsanmaßung, Fälschung besonders geschützter Urkunden und nach dem Suchtmittelgesetz angezeigt, gleichzeitig wurde ein Waffenverbot ausgesprochen.

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