Dass Asylwerber und Asylberechtigte eine „Bereicherung“ für den österreichischen Arbeitsmarkt wären, hat sich in der Realität als unrichtig herausgestellt.

Bild: Arbeitsmarktservice
FPÖ-Sozialsprecherin warnt: Offener Arbeitsmarkt für Asylwerber wäre Supergau

Wieder einmal versucht man mit aller Gewalt, den Arbeitsmarkt für Asylwerber zu öffnen, um Österreich neuerlich mit Migranten zu fluten. FPÖ-Sozialsprecherin Dagmar Belakowitsch sieht angesichts der hohen Anzahl von arbeitslosen Asylberechtigten damit einen Supergau auf den österreichischen Arbeitsmarkt zukommen:

Der jüngste Fall einer Rechtsprechung, wodurch einem Asylwerber der reguläre Zugang zum Arbeitsmarkt eröffnet wird, trägt politischen und sozialen ‚Sprengstoff‘ in sich. Wir haben bereits rund 30.000 beim AMS arbeitslos gemeldete Asylberechtigte und subsidiär Schutzberechtigte. Zu den Personen aus EU-Billiglohnländern und den legal im Land befindlichen tatsächlich Schutzbedürftigen kämen dann auch noch -zigtausende Asylwerber auf unseren Arbeitsmarkt. Arbeitssuchende Österreicher bleiben in diesem Umfeld dann leider auf der Strecke.

SPÖ-Aufschrei wegen Arbeitsmarkt-Supergau nicht zu hören

Von sozialdemokratischer Seite oder den roten Gewerkschaftern ist ein Aufschrei wegen des zu erwartenden Arbeitsmarkt-Supergaus nicht zu hören. Und auch die türkis-schwarze „neue ÖVP“ bleibt stumm, wenn es um einen neuerlichen Angriff auf den österreichischen Arbeitsmarkt gibt. Für Belakowitsch passt das ins Bild:

Ich wundere mich über den fehlenden Aufschrei der Gewerkschaften und der SPÖ, da geht es arbeitsmarktpolitisch ja wirklich ans Eingemachte – dass Türkis-Schwarz nichts dazu sagt, wundert mich hingegen nicht – denen ist es ja nur recht, wenn sie möglichst viele billige und unqualifizierte Arbeitskräfte für die verlängerten Werkbänke der Industrie ins Land holen dürfen. Zusätzlich wird die Asyllobby sicher alles daransetzen, für jeden auch noch so aussichtlosen Fall die Verfahren zu verlängern und zu verzögern, damit nur ja jeder über die Neun-Monatsschwelle kommt.

Neue Volkspartei für Öffnung der Lehre für Asylwerber

Aber bei der „neuen Volkspartei“ wundert das nicht, denn mit der ehemaligen Wirtschaftsministerin Margarete Schramböck gibt es aktuell eine weitere Lobbyistin für eine neuerliche Öffnung der Lehre für Asylwerber in Österreich, wie Belakowitsch erinnert:

Der angeblichen Volkspartei kommt dieses Urteil ja nur recht, denn sie fordert ja auch schon ganz offen, dass Asylwerber wieder eine Lehre machen sollen und während dieser Lehre trotz eines rechtskräftig negativen Bescheides nicht abgeschoben werden dürfen. Wohin diese Reise geht, ist schnell erkennbar – die klare Trennung von Asyl und Zuwanderung, für die die FPÖ und Herbert Kickl in der Regierung Garanten waren, wird aufgegeben. Ohne eine starke FPÖ in der Regierung und ohne einen freiheitlichen Innenminister steuert Österreich auf einen arbeits- und migrationspolitischen Supergau zu.

Dass die „neue ÖVP“ unter Sebastian Kurz hier wenig faktenorientiert handelt, zeigt allein der Mega-Flop der Jobbörse für Asylanten, wie vor wenigen Wochen festgestellt werden konnte.

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