Bitcoin-Phantasien: Experten und Anleger sind wieder einmal sehr optimistisch und gehen in ihren Prognosen in Richtung 100.000 US-Dollar.

Gage Skidmore / Wikimedia (CC-BY-SA-3.0)
Digitalgeld-Experte: Bitcoin könnte auf Wert von 100.000 US-Dollar steigen

Aktuell herrscht weltweit wieder eine wahre Goldgräberstimmung unter den Digitalgeld-Anlegern. Die digitale Leitwährung Bitcoin kratzt schon wieder an der 11.000-US-Dollar-Marke und Experten wie Murad Mahmudov sehen einen fast unaufhaltbaren Erfolgskurs in nächster Zeit. Mahmudov, ein ehemaliger Finanzmarkt-Analyst des US-Investmenthauses Goldman Sachs, prognostiziert mittel- und langfristig einen Anstieg des Bitcoin in Richtung 100.000 US-Dollar.

Gegenüber dem Kryptowährungs-Branchenmagazin Cointelegraph.com begründet dies der aktuell beim Krypto-Hedgefonds Adaptive Capital führend tätige Finanzexperte in einer Twitter-Mittelung so:

Zunächst sieht es danach aus, als ob es nächste Woche wieder bergab geht, aber mein Bauchgefühl sagt mir, dass Anleger solche Gelegenheiten nutzen, um stetig [Bitcoin] anzukaufen. Betrachten Sie nicht nur krampfhaft die kurzfristigen Entwicklungen, sondern zoomen Sie heraus, um das große Ganze im Bild zu haben. Meiner Meinung nach klettert BTC bis auf 100.000 US-Dollar pro Coin.

Eine Investitionsempfehlung sieht Mahmudov in seiner optimistischen Prognose allerdings nicht. Er leitet aber aus der aktuellen Kursentwicklung ab, dass die mittelfristige Untergrenze des Bicotin beim aktuellen Wert in Richtung rund um 11.000 US-Dollar liegen könnte.

Terminkontrakten für risikofreudige Anleger im Angebot

Neben Mahmudov sehen auch andere Anlageberater wie Anthony Pompliano, der Gründer von Morgan Creek Digital Assets, die Entwicklung des Bitcoin ähnlich positiv. Darauf richten sich auch bereits Angebote für besonders risikofreudige Anleger ein. So kann man laut Branchenmagazin Cointelegraph.com auf der Krypto-Handelsplattform LedgerX in Form von Terminkontrakten darauf „wetten“, dass der Bitcoin-Kurs bis 2020 die 100.000 US-Dollar Marke erreichen wird.

Aber nicht nur „kapitalistische Spekulanten“ setzen auf Bitcoin & Co., sondern auch marxistische Fundis wie etwa die Finanzmanager des sozialistischen Regimes in Venezuela, die auf die Digitalgeldwährung umsteigen.

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