Wie in einem Krimi ging es Montag in der Welser Oberfeldstraße zu, als drei Asylwerber mit vorgehaltener Waffe einen Geldtransporter überfielen (Symbolbild).

Reise Reise / wikimedia.org (Self-published work)
Überfall auf Geldtransporter: Postler wehrten sich heftig gegen Tschetschenen

Die beiden Postler kämpften mit Händen und Füßen gegen die drei Tschetschenen, die Mitarbeiterin kassierte dabei sogar eine Beule über dem rechten Auge – der Überfall auf einen Geldtransporter im oberösterreichischen Wels verlief noch dramatischer, als bisher bekannt war. Das LKA sucht noch den dritten Täter, bittet Zeugen um Hinweise.

Täter schlug mutiger Frau Pistole am Kopf

Die drei Räuber belauerten schon länger die Welser Oberbank-Filiale. Als die beiden Postler am Montag gegen 7.30 Uhr den Bankomaten auffüllten, fuhren die mit Sturmhauben maskierten Gauner mit ihrem roten Van neben den Transporter, sprangen heraus, drängten sich in den gelben Wagen. Die Postler wehrten sich anfangs heftig, die Frau bekam dabei eine Pistole auf den Kopf geschlagen. Erst als ihnen die Täter die Schusswaffen ansetzten, gaben die mutigen Postler auf.

Vorbestraft, ohne festen Wohnsitz – aber nicht abgeschoben

Die beiden gefassten Verdächtigen (28 und 31 Jahre) sind Asylwerber und seit zehn Jahren in Österreich. Ihre Familien leben in Wien, sie selbst sind vorbestraft und ohne festen Wohnsitz. Das LKA sucht Zeugen, die rund um den Tatort in der Oberfeldstraße 91 verdächtige Wahrnehmungen gemacht haben, sich unter 059133/40/33 33 zu melden.

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