Moslemisches „Halal-Fleisch“ wird durch die grausame Praktik des Schächtens gewonnen. Die Forderung nach einem Verbot ist für die Grünen dennoch ein Grund, die Nazi-Keule zu schwingen.

Christopher Paquette / flickr (CC BY 2.0)
Umstrittener Grüner Beck vergleicht Gegner des Schächtens mit Nazis

In Deutschland ist anlässlich des Endes des moslemischen Fastenmonats Ramadan und dem damit einhergehenden „Opferfest“ (wieder einmal) eine rege Debatte rund um das grausame Schächten von Tieren, also das religiös-rituelle Töten durch Ausbluten bei lebendigem Leib, entbrannt. Für einen Skandal sorgte dabei der durch Drogenkonsum und pädophile Neigungen bekannte Grün-Politiker Volker Beck.

„Auch Nazis verboten Schächten“

Da ein Verbot des rituellen Schächtens nicht nur Moslems, sondern auch Juden treffen würde, schaltete sich der Grüne Volker Beck in die Debatte ein. Und das mit einem ebenso gewagt wie geschmacklosen Kommentar auf Twitter. Dort verglich er nämlich indirekt die Gegner des Schächtens mit Sympathisanten der Nationalsozialisten. Denn immerhin war im Jahr 1933 ein erstes „Verbot der Nazis gegen die Juden“ eben jenes des Schächtens.

Beck griff auch die AfD für ihre Forderung nach einem Verbot der grausamen Tötung von Tieren an. „Demokrat*innen“ müssten solchen „populistischen Versuchungen widerstehen“, so der Grüne.

 

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