Im März 2018 waren Staatspräsident Macri (rechts),  Finanzminister  Dujovne (links) und IWF-Präsidentin Lagarde (Mitte) noch optimistisch in Sachen argentinischer Wirtschaft.

Casa Rosada / Wikimedia (CC-BY-2.5-AR)
Argentinien: Finanzminister Dujovne musste wegen Wirtschaftskrise Hut nehmen

Jetzt rollen Köpfe in der politischen Nomenklatura Argentiniens. Nach der Niederlage bei den Vorwahlen und dem Absturz der Börsenkurse in Buenos Aires löste Staatspräsident Mauricio Macri jetzt seinen Finanzminister Nicolás Dujovn ab. Dieser reichte am 17. August mit sofortiger Wirkung seinen Rücktritt ein. Ersetzt wird er durch Hernán Lacunza, der bisher als Wirtschaftsminister in der Provinz Buenos Aires im Amt gewesen ist.

Macri twitterte, dass er in den neuen Ressortchef Lacunza das notwendige Vertrauen habe, dass dieser das Land Argentinien wieder ökonomisch und finanzwirtschaftlich auf Kurs bringen werde und die derzeitige Krise bewältigen könne.

Ex-Finanzminister fordert Erneuerung

Der nunmehrige Ex-Finanzminister fordert eine fundamentale Erneuerung im argentinischen Wirtschaftsbereich, damit man aus der gegenwärtigen Krise herausfinden könne, wie er in seinem Rücktrittschreiben an Staatspräsident Macri mitteilt. Nun werden die nächsten Wochen zeigen, ob Macri und sein neuer Finanzminister den richtigen Kurs einschlagen können, der auch von den Wählern unterstützt wird.

Gelingt das nicht, wird mit dem Peronisten Alberto Fernández als Präsidentschaftskandidat die Ära Kirchner wohl wiederkommen. Christina Kirchner, Ex-Präsidentin, kandidiert als Vizepräsidentin.

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