Im Juni 2016 stimmten KPÖ und SPÖ im Grazer Rathaus (Bild) für die Eindämmung von Wahlwerbung. Nun betreiben sie diese selbst exzessiv.

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KPÖ und SPÖ wollen Wahlplakate in Graz eindämmen – nur nicht ihre eigenen

Wahlkampfzeit ist Wahlplakatzeit. Was für die meisten Bürger im gesamten Bundesgebiet seit eh und je zur Normalität gehört, ist anderen ein Dorn im Auge. Aus Angst, einer Plakatflut in Graz ungeschützt ausgesetzt zu sein, stellte im Oktober 2016 der Grazer ÖVP-Gemeinderat Thomas Rajakovics einen Antrag mit dem Zweck, das Aufstellen von Plakaten während des Wahlkampfes einzudämmen.

Damals erfuhr sein Antrag einstimmige Unterstützung durch die Klubs der KPÖ und SPÖ.

Die Unglaubwürdigkeit der Grazer Pinocchio-Parteien KPÖ und SPÖ

Drei Jahre sind seit der Antragstellung vergangen. Obwohl man nach dieser relativ kurzen Zeitspanne in der Regel noch nicht mit Verjährungserscheinungen rechnen muss, ist für die Kommunisten und Sozialisten anscheinend zu viel Zeit vergangen, um sich noch an die eigenen Prinzipien und Anträge erinnern zu können. Wie der FPÖ-Klubobmann Armin Sippel vor Kurzem auf Facebook aufdeckte, sprießen im Nationalratswahlkampf 2019 ausgerechnet KPÖ-/SPÖ-Wahlplakate wie Pilze aus dem Waldboden. Anscheinend gilt für die linke „Reichshälfte“ der Grundsatz: Wahlplakate? Nein danke, solange es nicht unsere eigenen sind!

Die FPÖ-Graz fühlt sich von diesem dunkelrot-roten Umfaller bestätigt. „Dieses Vorgehen offenbart die Doppelmoral von KPÖ und SPÖ und damit auch deren politische Unglaubwürdigkeit insgesamt. Denn nicht zuletzt werden diese Plakate auch von jenen Parteisubventionen finanziert, gegen die vor allem die KPÖ ununterbrochen zu Felde zieht“, so Klubobmann Sippel abschließend.

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