Alleine 2018 zogen 104.000 Familienangehörige nach Deutschland und erhielten eine Aufenthaltserlaubnis. Die meisten davon aus Syrien.

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AfD-Anfrage ergibt: Jährlicher Familiennachzug im Ausmaß einer Großstadt!

Der Familiennachzug von Migranten nach Deutschland hält ungehindert an. Das ergab nun eine kleine Anfrage des AfD-Bundestagsabgeordneten Stephan Brandner an die Bundesregierung. Jährlich ziehen über 104.000 Menschen nach Deutschland, die eine „Aufenthaltserlaubnis aus familiären Gründen erhalten“.

Jährlicher Zuzug im Ausmaß einer Großstadt

Wie das Bundesministerium des Inneren, für Bau und Heimat in Zahlen festhielt, waren es alleine 2018 über 104.000 Migranten, die eine solche Aufenthaltserlaubnis erhielten. Damit wanderten über den Familiennachzug mehr als doppelt so viele Menschen ein, wie noch vor zehn Jahren (2009: 48.235).

Um es besser zu Veranschaulichen: Die Dimension des Zuzugs umfasst nicht weniger als eine Großstadt, die jährlich an Ausländern in Deutschland zusätzlich aufgenommen wird.

Größte Gruppe bilden Syrer

Brandner, der auch auch Vorsitzender der Thüringer Landesgruppe und Justiziar der Fraktion ist, fordert daher eine klare Neuregelung des Zuzugs von Familienangehörigen:

„Noch immer wandert jährlich eine Großstadt allein über den sogenannten Familiennachzug nach Deutschland ein. Die größte Gruppe bilden dabei syrische Staatsangehörige. Es muss jedem klar sein, dass hier Neuregelungen erforderlich sind, die den Familiennachzug zumindest deutlich reduzieren, am besten aber für Migranten, die keine dauerhafte Bleibeperspektive haben, ganz unterbindet.“

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