Machtkampf in Venezuela: Lässt sich Diosdado Cabello gegen Maduro aus dem Ausland „umdrehen“?

Luigino Bracci / Wikimedia (CC-BY-2.0)
Venezuela: Kommt es zum Machtkampf zwischen Nicolas Maduro und Diosdado Cabello?

Im Konflikt rund um die politische und ökonomische Zukunft Venezuelas kristallisiert sich ein möglicher Machtkampf innerhalb des sozialistischen Regimes heraus. Und dieser Kampf zwischen Staatspräsident Nicolas Maduro und Diosdado Cabello, dem Vorsitzenden der sogenannten „Verfassungsgebenden Versammlung“, könnte aus CIA-Kreisen befeuert worden sein.

Kommt Entmachtung von Maduro?

Nach dem Tod von Ex-Staatspräsident Hugo Chavez im Jahr 2013 war Cabello sogar einen Tag Übergangspräsident, bevor Maduro die Macht übernommen hatte.

Jetzt sollen sich im Hintergrund Emissäre aus Washington, mutmaßlich Abgesandte der Trump-Administration bzw. der CIA mit Cabello in Verbindung gesetzt haben, um eine Entmachtung von Maduro anzubahnen.

USA: Machtwechsel gegen Maduro ist das Ziel

Offensichtlich ist ein Machtwechsel gegen den bisherigen starken Mann Maduro das Ziel der USA. Dem könnten die anberaumten Neuwahlen des Parlaments, die von der „Verfassungsgebenden Versammlung“ organisiert werden, dienen. Die Wahlen müssten nach den Vorgaben Washingtons allerdings fair und unabhängig vor sich gehen, und das könnte einen neuerlichen Sieg der konservativ-liberalen Opposition unter Juan Guaidó bedeuten.

Eine Alternative wäre aber auch eine „Große Koalition“, die den Übergang von Maduro in eine neue Ära schafft, und in der Guaidó und Cabello gleichermaßen eine wichtige Rolle spielen würden. Ein Unsicherheit bleibt die Rolle der CIA, die bereits in der Vergangenheit den Ex-Geheimdienstchef Venezuelas „umgedreht“ hat.

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