Die südafrikanische Flagge, die 1928 bis 1994 das Land als offizielles Hoheitszeichen repräsentierte, wurde von einem ANC-dominierten Gericht jetzt als „rassistisch“ verboten.

Parliament of South Africa / Wikimedia (PD-South-Africa-exempt)
Südafrika: Gericht verbietet ehemalige Nationalflagge aus politischen Gründen

Immer autoritärer gebärdet sich das schwarze Regime in Südafrika unter der sozialistischen Staatspartei African National Congress (ANC). Jetzt hat ein Gericht in Pretoria sogar das Hissen und Zeigen der ehemaligen Nationalflagge unter Strafe gestellt. Für den Richter Phineas Mojapelo vom sogenannten „Gleichheitsgerichtshof“ ist das Zeigen der südafrikanischen Flagge aus der Zeit 1928 bis 1994 ein Affront gegen die aktuellen Werte Südafrikas und wird als „Haßrede“ unter ausdrückliche Strafe gestellt.

Nelson-Mandela-Stiftung klagte gegen Ex-Nationalflagge

Das Gerichtsverfahren hatte seinen Ursprung in einer Klage, die unter anderem von der Nelson-Mandela-Stiftung eingebracht worden ist. Die Stiftung wandte sich mit der Klage gegen das Zeigen der ehemaligen Südafrika-Flagge bei den „Black Monday“-Kundgebungen des AfriForums, einer Interessensvertretung der Weißen, die sich gegen den Massenmord an rund 2.000 weißen Farmern in den Jahren 2016 bis 2018 richteten.

Flagge ist für Stiftung Zeichen des „weißen“ Rassismus

Für die Nelson-Mandela-Stiftung ist das Zeigen der Flagge ein Zeichen des „weißen“ Rassismus. Das ist historisch aber nicht korrekt, da die Flagge lang vor der Einführung des Apartheidregimes 1948, nämlich 1928 als Hoheitszeichen eingeführt wurde. Südafrikaexperten sehen dieses Urteil vielmehr als Ablenkung vor dem schwarzen Rassismus, der derzeit unter dem ANC-Regime herrscht.

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