Am Steuer eines solchen Cadillac Eldorado krachte der betrunkene 47-Jährige frontal in den Kleinwagen einer zweifachen Mutter – beide starben, der Sohn der Frau überlebte.

Charles01 / wikimedia.org (CC-BY-SA-3.0,2.5,2.0,1.0)
Roma-Clan mit Porsches belagerte Unfallstelle und suchte Geld bei tödlich Verunglücktem

Neue Details rund um den grauenhaften Unfall in Möllersdorf, Bezirk Baden, bei dem gestern, Montag, beide Lenker starben: Der Cadillac-Fahrer ohne „Deckel“ soll besoffen gewesen sein. Rund um den Unfall sorgten Angehörige und Schaulustige für Tumulte und jede Menge Ermittlungsbedarf für Polizei, Sozial- und Finanzbehörden.

Späterer Todeslenker war schon am Nachmittag „zu“

Bereits am Montag Nachmittag hatte Zoran M. (47) die lokale Polizei gerufen, wollte eine Anzeige erstatten. Dabei war der 47-Jährige laut Beamten sichtlich betrunken, die Exekutive zog ohne weitere Amtshandlung wieder ab.

Nur der 14-jährige Sohn der getöteten Lenkerin überlebte

Doch der Luxus-Kutscher ohne Führerschein – er hatte ihn wegen Alkohols am Steuer bereits abgeben müssen – setzte sich nur wenig später wieder hinter das Steuer seines teuer restaurierten weißen Cadillac Eldorado, kam kurz nach 18.30 Uhr bei Möllersdorf auf die Gegenfahrbahn und knallte frontal in den E-BMW einer Frau. Die ebenfalls 47-jährige Tierärztin und zweifache Mutter starb trotz aller Bemühungen der Sanitäter und Notärzte noch am Unfallort, ihr Sohn (14) wurde verletzt ins Spital geflogen, wie auch heute.at berichtet.

Gaffer behindern wieder einmal Einsatzkräfte

Wie berichtet kam es beim Rettungseinsatz und kurz danach zwei Mal zu haarigen Situationen. Zunächst gafften rund 40 bis 50 Schaulustige. „Die kamen regelrecht im Minutentakt daher, mit Rädern und Kindern. Jeder wollte einen Blick ergattern“, so ein Retter fassungslos.

Trauer – und Suche nach Bargeld

Danach sorgten gut zehn Angehörige des 47-Jährigen für einen Tumult. Unter anderem mit zwei Porsches kam die Roma-Familie zur Unglücksstelle, sie wollte unbedingt zum Toten vordringen und ihn (möglicherweise) betrauern. Ein realistischerer Grund: Der Mann hatte angeblich noch eine große Summe Bargeld bei sich bzw. wurde die Summe beim Toten vermutet. Die Angehörigen wollten dann sogar ins Haus des Toten eindringen (!), die Polizei fand im Haus dann tatsächlich eine beträchtliche Summe Bargeld. Laut Kurier einen fünfstelligen Eurobetrag.

Womit finanziert Roma-Clan offen zur Schau gestellten Reichtum?

Beide Wracks wurden beschlagnahmt, eine Obduktion soll Klarheit verschaffen. Die tote Frau war jahrelang in einer Tierarztpraxis beschäftigt, wollte mit ihren Zwillingen demnächst in den Urlaub fahren. Aufklärung wäre wohl auch hinsichtlich des sozialen Hintergrundes des Roma-Clans fällig. Woher stammt der so offen zu Schau gestellte Luxus?

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