Venezuela möchte die Hyperinflation und den Währungsverfall beim Bolivar durch das Digitalgeld Petro auffangen.

Jorge Andrés Paparoni Bruzual / Wikimedia ( CC-BY-SA-2.0)
Krypto-Plattform soll mit Petro vor Wirtschaftssanktionen schützen

Einen neuen Anlauf gegen internationale Wirtschaftssanktionen und Hyperinflation unternimmt jetzt das sozialistische Regime in Venezuela. Helfen soll eine neue Kryptowährungs-Plattform, die das venezolanische Digitalgeld Petro propagier. Aktuell soll sich die Inflation in Venezuela bereits bei 130.060 Prozent befinden, wie der Internationale Währungsfonds (IWF) in einer jüngsten Analyse veröffentlichte.

Durch den Umstieg der Venezolaner auf den Petro auf der neuen Plattform „Patria Remesa“ möchte die Regierung einen Inflationsstopp bewirken und gleichzeitig auch die von den USA ausgerufenen und organisierten internationalen Wirtschaftssanktionen unterlaufen.

Auslandszahlungsverkehr mit dem Petro für Venezolaner

So soll sowohl der Auslandszahlungsverkehr für die Bürger als auch für staatliche Stellen in Venezuela künftig vermehrt im Digitalgeld Petro durchgeführt werden. Die Plattform Patria Remesa ist hier sozusagen die Zahlungsverkehrsinstitution, über die alles abgewickelt werden kann. Abgesichert in seinem Wert wird der Petro durch Ölreserven und das Edelmetall Gold. Firmen sollen bereits über vier Milliarden US-Dollar in den Petro seit 2018 investiert haben. Von den USA und anderen Staaten werden die Petro-Aktivitäten der Venezolaner kritisch gesehen, da man befürchtet, das Regime könnte so auch Teile des Staatsvermögens ins Ausland transferieren.

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