Kupferdiebstähle durch osteuropäische Banden haben in den letzten Jahren stark zugenommen.

G.dallorto / Wikimedia
Betrug: Illegaler tschechischer Spediteur verschwand mit 23 Tonnen Kupfer

Immer unverschämter treiben es Wirtschaftskriminelle, wenn es darum geht, anständige Unternehmer zu betrügen und zu bestehlen. Aktuell wurde eine Tiroler Firma um insgesamt 23 Tonnen Kupfer „erleichtert“, da ein illegaler tschechischer Spediteur die Ware unter Vortäuschung falscher Tatsachen beim Verkäufer abgeholt, sie aber nicht zugestellt hat.

Ein tschechischer Lkw tauchte beim Abgabeort in der Bundesrepublik Deutschland auf, lud die Ware auf und verschwand mit unbekanntem Ziel.

Gefälschte Firmendaten und Identitäten für die Auftragserteilung

Die kriminelle Aktion konnte deshalb glücken, weil die Vermittlung des Frachtauftrags über eine sogenannte europaweite Frächterbörse abgewickelt wurde. Dorthin hatten sich die Kriminellen offensichtlich Zugang verschafft und mit gefälschte Firmendaten und Identitäten für die Auftragserteilung ausgestattet. Sie mussten dann nur noch bei Abholung der Ware vor Ort sein, um ihren Betrug zu vollenden. Jetzt ermittelt die Polizei in Deutschland.

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