Auf solche Verkehrszeichen wird Münster weiterhin verzichten müssen: Der CDU-Oberbürgermeister lehnt aus Rechtschreibgründen linke Gernder-Forderungen im Amtsweg konsequent ab.

Emu / wikimedia (free)
SPD-Antrag erfolglos: Münster sagt Nein zum Genderwahn

Diesmal war der Antrag der Sozialdemokraten nicht erfolgreich: Die Stadt Münster wird in ihrer Kommunikation weiterhin keine „gendergerechte Sprache“ benutzen. Die Münsteraner SPD hatte gefordert, unter anderem den sogenannten „Genderstern“ als Sprachregelung für die öffentliche Verwaltung einzuführen, um die Darstellungsmittel aller sozialen Geschlechter und Geschlechtsidentitäten“ zu verbessern.

Gender-Regelungen nicht mit Grammatik und Rechtschreibung vereinbar

Die Begründung von Markus Lewe, des CDU-Oberbürgermeisters der westfälischen Stadt, zur Ablehnung des Gender-Antrags fällt unmissverständlich aus: Sowohl die Kreation des „Gendersterns“, der auf die angebliche „Fremdzuschreibung“ des „Genders“, also des „psychischen Geschlechts“, hinweisen soll, als auch der Unterstrich (z.B. in „Teilnehmer_Innen“) und das Binnen-I („TeilnehmerInnen“) wird es auch in Zukunft nicht in der Münsteraner Stadtverwaltung geben, da solche Auswüchse des Gender-Irrsinns nicht mit den Regeln der deutschen Rechtschreibung vereinbar seien – auch die Stiftung Deutsche Sprache und die Universität Vechta halten nach Informationen der Münsterschen Zeitung nichts von solchen Formulierungen und raten dem Oberbürgermeister davon dringend ab.

Längst nicht alle Städte widerstehen dem „Gender Mainstreaming“

Weiterhin möglich sollen für die Verwaltung Münsters die etwas längeren, aber dafür grammatikalisch und orthographischen korrekten Formulierungen wie Doppelnennungen, also etwa „Bürgerinnen und Bürger“ oder „Schülerinnen und Schüler“ sein. Jedoch stellen sich längst nicht alle deutschen Städte gegen die abstruse Gender-Ideologie von Linken und Liberalen: Obwohl in einer Studie des Vereins Deutscher Sprache (VdS) aus diesem Frühjahr 60 Prozent der Befragten „geschlechtergerechte“ Sprache ablehnten, haben Städte wie Hannover bereits mit der sprachlichen Abschaffung der Geschlechter und der Verordnung „diskriminierungsfreien Sprache“ begonnen (unzensuriert berichtete).

 

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