In einer exklusiven Dachgeschosswohnung  des der Immobilienfirma SIGNA gehörenden „Objekts K 4“ in Wien-Donaustadt sollen Julian H., seine Helfer und gedungene Lockvögel gern gefeiert haben.

Tuelp / Wikimedia (CC-BY-SA-3.0)
Verdächtiger „Oligarchen-Nichten-Begleiter“ Julian H. in dubioses Spionagenetzwerk verstrickt?

Brisante Neuigkeiten weiß das Online-Medium EU-Infothek über die Machenschaften von Julian H. zu berichten. Laut Recherchen von EU-Infothek soll der im Zusammenhang mit dem sogenannten „Ibiza-Video“ verdächtige Sicherheitsberater Julian H. in Wien in ein dubioses Spionagenetzwerk verstrickt sein. Mit involviert sollen Spezialunternehmen aus dem Inkasso- und Auskunfteigewerbe sein. Im Einsatz dabei soll auch ein abhörsicheres und von Kriminellen wie Geheimdiensten gleichermaßen gern genutztes „Krytpo-Telefon“ gewesen sein. H. soll sich in diesem Zusammenhang Informationen über Aufenthaltsorte, das heißt Haupt- und Nebenwohnsitze, Vermögen, Familienangehörige und nahe Freunde bestimmter Personen verschafft haben:

J.H. hatte Zugang zu einem Spezialunternehmen aus der Inkassobranche bzw. damit zusammenhängenden Spezialauskunfteien (EU-Infothek sind die Namen der Auskunfteien und Inkassobüros bekannt). Die Informationen aus diesen Kanälen waren viel intensiver und tiefgreifender als jene z.B. vom Kreditschutzverband KSV oder andere bekannten Auskunfteien.

J.H. gab wöchentlich 10 bis 15 Namen über ein speziell bereitgestelltes Krypto-Telefon bekannt und interessierte sich für die Aufenthaltsorte (Haupt- und Nebenwohnsitze), Vermögensstand, Familienangehörige und nahe Freunde der jeweils genannten Personen. Er verlangte tiefgreifende und umfassende Informationen über zum Großteil sehr hochrangige Persönlichkeiten. Der Informant meinte zu EU-Infothek „dabei kamen die kuriosesten Fakten ans Tageslicht.“

Gezieltes Ausspionieren von Leuten mit allen Mitteln

Im nächsten Schritt soll Julian H. dann genau geplante Treffen mit den Personen in die Wege geleitet haben. Dabei sollen weitere Helfer von H. eingesetzt worden sein. Im Laufe dieser verdeckten Aktionen sollen dann auch Bild- und Tonaufnahmen der in die Falle gelockten Personen angefertigt worden sein. Auch weibliche Lockvögel sollen eingesetzt worden sein:

Als zweiter Schritt suchte J.H. ihm geeignet erscheinende Zielpersonen aus Familien/Unternehmen aus und leitete auf verschiedensten Wegen ein scheinbar zufälliges Treffen mit ihm oder einem seiner vielen Helfer ein.
Er oder seine Helfer schlüpften in die verschiedenartigsten Rollenspiele, um die Opfer in Sicherheit zu wiegen und zu täuschen.
Bereits beim ersten Treffen wurde alles durch Kameras und Mikrofone festgehalten, die Aufnahmen, sowohl was Bild- als auch Tonqualität betrifft, waren äußerst professionell.

J.H. verfügte selbst und durch seinen nahen Freundes- und Helferkreis über eine Datei von etwa 350 sehr gut aussehenden, zumeist osteuropäischen Frauen aus Russland, Weißrussland, der Ukraine, Dagestan und der Slowakei. Einigen wenigen von ihnen merkte man an, dass sie aus der Umgebung einer Rotlichtszene kamen, so der Informant zu EU-Infothek. Die meisten hatten allerdings ein sehr vornehmes Benehmen, sprachen mehrere Sprachen und hatten ein elegantes, gepflegtes Äußeres und perfektes Auftreten.

Diese Damen feierten (siehe auch Artikel EU-Infothek) dann gemeinsam mit dem Freundeskreis von J.H. in verschiedensten teuren Clubs von Wien, oftmals aber auch in der beeindruckenden Terrassenwohnung im obersten Stock eines Hochhauses in der Kratochwjlestraße gleich neben dem UNO Gebäude inklusive Ausblick auf ganz Wien.

Während Julian H. immer noch gegen die Aufdeckung seiner Vergangenheit durch verschiedene Medien gerichtlich ankämpft, kommen fast täglich neue Informationen über ihn und seine Verstrickungen in diverse Kommandoaktionen, die auch mit Bundeskriminalamt und Finanzpolizei durchgeführt worden sein sollen, ans Tageslicht.

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