Das Töten eines ungeborenen Kindes ist für die Feministin Nicole Schöndorfer lediglich ein „medizinischer Eingriff“, ähnlich der Entfernung eines Blinddarmes.

www.medicalgraphics.de (CC BY-ND 4.0)
Geschmacklos: Linker „Standard“ fordert „Abtreibung für alle“

Einen besonders geschmacklosen und menschenverachtenden Kommentar lies kürzlich der Standard veröffentlichen. Darin darf die selbsternannte „feministische Podcasterin“ Nicole Schöndorfer „Schwangerschaftsabbrüche für alle!“ fordern.

Abtreibung „auf Krankenschein“

Hintergrund des Gastkommentars ist die Frage auf der Wahlorientierungsseite wahlumfrage.at, wonach Schwangerschaftsabbrüche von der Krankenkasse übernommen werden sollen. FPÖ und ÖVP treten klar dagegen ein, ebenso haben die Neos Vorbehalte, was den linken Zeitgenossen in diesem Lande schon seit längerem sauer aufstößt, nun aber vor der anstehenden Nationalratswahl umso mehr. Denn linke Gesellschaftspolitik beinhaltet ganz offensichtlich auch das Töten ungeborener Kinder auf „Krankenschein“.

Wenig überraschend setzt sich die Gastkommentatorin auch vehement für einen solchen „Mord auf Krankenschein“ ein. Dass die Allgemeinheit nicht für die Abtreibungen von Frauen bezahlt, sei nicht nur „armenfeindlich“ und diskriminiere „ökonomisch Schwächere“ in der Gesellschaft, sondern sei generell ein „misogyner Akt“. Kein Wort wird natürlich von der Eigenverantwortung der Frau gesprochen, wenn es darum geht, zu verhüten oder auf den kurzen Spaß am Geschlechtsverkehr zu verzichten, will man eine ungewollte Schwangerschaft verhindert. Da ist die staatlich bezahlte Abtreibung natürlich die bequemere Lösung in der einfach gestrickten, amoralischen Welt der Linken.

Schwangerschaftsabbruch „wie Blinddarmoperation“ behandeln

Noch haarsträubender werden die Ausführungen der Feministin aber, als sie allen Ernstes Abtreibungen als „Teil der Gesundheitsversorgung“ auf eine Stufe mit Blinddarmoperationen und Geburten (!) setzt. Immerhin seien die Eingriffe in der Regel „schnell und schmerzfrei“. Eine Frau muss sich also angenehmerweise nicht damit auseinandersetzen, dass ein ungeborenes Kind durch einen brutalen medizinischen Eingriff getötet wird.

Das Ziel bei all dem wird auch klar vorgegeben: Durch ein Ende der „Stigmatisierung“ von Abtreibungen kann diese endlich „normalisiert“ werden, da mehr Ärzte und Spitaler diese anbieten würden. Quasi ein weiteres, angenehmes medizinisches Service im Sozialstaat. Und selbst wenn das Risiko bestünde, dass die Abtreibung als Verhütungsmittel zum Einsatz kommen wird, gehe dies nur die „ungewollt schwangere Frau“ und das medizinische Personal etwas an.

„Marsch für’s Leben“ setzt Zeichen gegen 35.000 Abtreibungen pro Jahr

Genau diesem menschenverachtenden Zeitgeist setzt sich der jährlich stattfindende und immer mehr Zulauf erhaltende „Marsch für’s Leben“ entgegen. Auch heuer demonstrieren die Lebensbefürworter wieder am 12. Oktober ab 13.30 Uhr am Stephansplatz in Wien – unzensiert berichtete bereits.

Anstatt Abtreibungen auf Krankenkassenkosten zu normalisieren (in Österreich bereits 35.000 pro Jahr), fordert der „Marsch für’s Leben“ mehr Aufklärungs- und Präventionsarbeit sowie bessere Unterstützungsmaßnahmen für Mütter, die ungewollt schwanger wurden. Auch Ärzte und Psychologen fordern dies übrigens.

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